CVE-2022-40139

HIGH(7.2)KEV

Trend Micro Apex One and Apex One as a Service Improper Validation Vulnerability

Beschreibung

CVE-2022-40139 ist eine Schwachstelle in Trend Micro Apex One und Apex One as a Service, bei der eine unzureichende Validierung von Rollback-Mechanismus-Komponenten die Remote-Code-Execution ermöglicht. Die CISA hat CVE-2022-40139 am 15. September 2022 in den KEV-Katalog aufgenommen. Der EPSS-Score von 12,88 % (93,94. Perzentil) weist auf eine erhöhte Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin.

KEV-Informationen

Hersteller
Trend Micro
Produkt
Apex One and Apex One as a Service
Hinzugefügt am
15. September 2022
Fälligkeitsdatum
6. Oktober 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:H/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
NETWORK
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
HIGH
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
1.2
Auswirkungsscore
5.9

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
trendmicroapex one-; 2019

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
7.2
HIGH

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:H/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

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7.2
HIGH

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Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-20: Improper Input Validation

CVE-2022-40139 nutzt eine unzureichende Eingabevalidierung im Rollback-Mechanismus von Trend Micro Apex One aus. Das Produkt validiert die bei Rollback-Operationen verwendeten Komponenten nicht ausreichend, wodurch manipulierte Komponenten ausgeführt werden können.

Mehr erfahren: CWE-20 — Improper Input Validation

Auswirkungsanalyse

CVE-2022-40139 ermöglicht Remote-Code-Execution über den Rollback-Mechanismus von Trend Micro Apex One. Die Schwachstelle erfordert Zugang zur Apex-One-Administrationskonsole, was den Angriffsvektor einschränkt, aber dennoch eine erhebliche Bedrohung darstellt. Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind betroffen, da der Endpoint-Security-Agent mit hohen Privilegien läuft. Ein kompromittiertes Endpoint-Security-Produkt ist besonders gefährlich, da es tiefen Systemzugang besitzt und von anderen Sicherheitskontrollen vertraut wird. Der EPSS-Score von 12,88 % bestätigt eine erhöhte Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

Exploit-Reifegrad

Die CISA hat die aktive Ausnutzung von CVE-2022-40139 bestätigt und die Schwachstelle am 15. September 2022 in den KEV-Katalog aufgenommen (Behebungsfrist: 6. Oktober 2022). Der EPSS-Score von 12,88 % (93,94. Perzentil) zeigt eine erhöhte Ausnutzungswahrscheinlichkeit. Trend Micro bestätigte gezielte Ausnutzung, die jedoch Zugang zur Administrationskonsole erfordert. Der Ransomware-Status ist als unbekannt eingestuft.

Behebung

  1. Trend-Micro-Patches einspielen: Aktualisieren Sie Apex One auf den neuesten Service Pack und kritische Patches.
  2. Konsolenzugriff einschränken: Beschränken Sie den Zugang zur Apex-One-Administrationskonsole auf vertrauenswürdige Management-Netzwerke.
  3. Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Implementieren Sie MFA für alle administrativen Apex-One-Zugriffe.
  4. Konsolenaktivitäten überwachen: Prüfen Sie die Protokolle auf ungewöhnliche Anmeldeaktivitäten und Rollback-Operationen.
  5. Netzwerksegmentierung umsetzen: Isolieren Sie den Apex-One-Management-Server in einem dedizierten Management-VLAN.

Technische Details

CVE-2022-40139 betrifft den Rollback-Mechanismus in Trend Micro Apex One und Apex One as a Service. Die Schwachstelle besteht in der Validierungslogik für Komponenten, die bei Rollback-Operationen verwendet werden. Wenn der Apex-One-Agent einen Rollback auf eine frühere Version durchführt, lädt er Rollback-Komponenten und führt sie aus. Die unzureichende Validierung erlaubt es einem Angreifer mit Zugang zur Administrationskonsole, manipulierte Rollback-Komponenten einzuschleusen. Diese werden mit den Rechten des Apex-One-Agent-Prozesses ausgeführt, der typischerweise mit SYSTEM-Privilegien auf Windows-Endpunkten läuft.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2022-40139 aktiv ausgenutzt?

Ja, CVE-2022-40139 wurde aktiv ausgenutzt. Trend Micro bestätigte gezielte Angriffe, und die CISA nahm die Schwachstelle am 15. September 2022 in den KEV-Katalog auf.

Welche Produkte sind von CVE-2022-40139 betroffen?

Betroffen sind Trend Micro Apex One und Apex One as a Service, sowohl On-Premises- als auch Cloud-Deployments.

Wie behebe ich CVE-2022-40139?

Installieren Sie die neuesten Trend-Micro-Patches. Schränken Sie den Konsolenzugriff ein und implementieren Sie MFA.

Wie schwerwiegend ist CVE-2022-40139?

CVE-2022-40139 ist eine hochschwere Schwachstelle mit einem EPSS-Score von 12,88 % (93,94. Perzentil). Trotz der Anforderung des Konsolenzugriffs macht der hoch privilegierte Ausführungskontext des Apex-One-Agents eine erfolgreiche Ausnutzung besonders gefährlich.

CVSS-Score

7.2
HIGH(7.2)

EPSS-Score

EPSS-Score2.84%
EPSS-Perzentil85.5%

Daten

Veröffentlicht19. September 2022
Zuletzt geändert17. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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