CVE-2022-35405

CRITICAL(9.8)KEVWahrscheinlich ausgenutzt

Zoho ManageEngine Multiple Products Remote Code Execution Vulnerability

Beschreibung

CVE-2022-35405 ist eine kritische Remote-Code-Execution-Schwachstelle in Zoho ManageEngine PAM360, Password Manager Pro und Access Manager Plus. Die Schwachstelle ermöglicht einem nicht authentifizierten Angreifer die Ausführung beliebigen Codes auf dem Server. Der EPSS-Score von 94,31 % (99,95. Perzentil) belegt eine nahezu sichere aktive Ausnutzung. Die CISA hat CVE-2022-35405 am 22. September 2022 in den KEV-Katalog aufgenommen.

KEV-Informationen

Hersteller
Zoho
Produkt
ManageEngine
Hinzugefügt am
22. September 2022
Fälligkeitsdatum
13. Oktober 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
NETWORK
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
NONE
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
3.9
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
zohocorpmanageengine access manager plus< 4.3; 4.3
zohocorpmanageengine pam360< 5.5; 5.5
zohocorpmanageengine password manager pro< 12.1; 12.1

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-94: Improper Control of Generation of Code ('Code Injection')

CVE-2022-35405 nutzt eine Code-Injection-Schwachstelle in Zoho-ManageEngine-Produkten aus. Die betroffenen Anwendungen validieren Eingaben in bestimmten Request-Handlern nicht ordnungsgemäß, was die Einschleusung und Ausführung von Code im Kontext des Anwendungsservers ermöglicht.

Mehr erfahren: CWE-94 — Improper Control of Generation of Code ('Code Injection')

Auswirkungsanalyse

CVE-2022-35405 betrifft Systeme zur Verwaltung privilegierter Zugangsdaten – die sensibelsten Geheimnisse eines Unternehmens. Die Schwachstelle erlaubt nicht authentifizierte Remote-Code-Execution ohne jegliche Vorbedingungen. Vertraulichkeit ist katastrophal betroffen, da diese Produkte privilegierte Kontoanmeldedaten, SSH-Schlüssel und Zertifikate der gesamten Organisation speichern. Integrität und Verfügbarkeit der Credential-Management-Infrastruktur sind ebenfalls gefährdet. Der EPSS-Score von 94,31 % bestätigt nahezu sichere Ausnutzung.

Exploit-Reifegrad

Die CISA hat die aktive Ausnutzung von CVE-2022-35405 bestätigt und die Schwachstelle am 22. September 2022 in den KEV-Katalog aufgenommen (Behebungsfrist: 13. Oktober 2022). Der EPSS-Score von 94,31 % (99,95. Perzentil) belegt nahezu sichere Ausnutzungsaktivität. Öffentliche Proof-of-Concept-Exploits wurden veröffentlicht. Der Ransomware-Status ist als unbekannt eingestuft.

Behebung

  1. ManageEngine-Produkte sofort aktualisieren: Upgraden Sie PAM360 auf Version 5510, Password Manager Pro auf 12101 und Access Manager Plus auf 4303 oder neuer.
  2. Credential-Management-Systeme isolieren: Stellen Sie sicher, dass die ManageEngine-Produkte in isolierten Netzwerksegmenten betrieben werden.
  3. Gespeicherte Zugangsdaten rotieren: Erneuern Sie nach dem Patching alle in den betroffenen Produkten gespeicherten Zugangsdaten.
  4. Zugriffsprotokolle prüfen: Untersuchen Sie die Protokolle auf unbefugte Zugriffe und ungewöhnliche Abrufe von Zugangsdaten.
  5. Defense-in-Depth umsetzen: Setzen Sie eine WAF ein, aktivieren Sie MFA für alle administrativen Zugriffe und überwachen Sie ausgehende Netzwerkverbindungen.

Technische Details

CVE-2022-35405 zielt auf die Web-Schnittstelle von Zoho ManageEngine PAM360, Password Manager Pro und Access Manager Plus ab. Die Schwachstelle ermöglicht Remote-Code-Execution ohne Authentifizierung durch einen Fehler in der Verarbeitung bestimmter Anfragen. Der technische Mechanismus betrifft eine Deserialisierungs- oder Code-Injection-Schwachstelle in der Java-basierten Webanwendung, die über manipulierte HTTP-Anfragen ausgelöst werden kann. Da diese Produkte als Enterprise-Privileged-Access-Management-Systeme fungieren, laufen sie typischerweise mit erhöhten Rechten und haben Netzwerkzugang zu kritischen Infrastrukturkomponenten.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2022-35405 aktiv ausgenutzt?

Ja, CVE-2022-35405 wird aktiv ausgenutzt. Die CISA hat die Schwachstelle am 22. September 2022 in den KEV-Katalog aufgenommen. Der EPSS-Score von 94,31 % bestätigt nahezu sichere Ausnutzung.

Welche Produkte sind von CVE-2022-35405 betroffen?

Betroffen sind Zoho ManageEngine PAM360 (vor Version 5510), Password Manager Pro (vor Version 12101) und Access Manager Plus (vor Version 4303).

Wie behebe ich CVE-2022-35405?

Aktualisieren Sie die betroffenen ManageEngine-Produkte auf die neuesten gepatchten Versionen. Rotieren Sie anschließend alle gespeicherten Zugangsdaten.

Wie schwerwiegend ist CVE-2022-35405?

CVE-2022-35405 ist eine kritische Schwachstelle mit einem EPSS-Score von 94,31 % (99,95. Perzentil). Sie ermöglicht nicht authentifizierte Remote-Code-Execution auf Credential-Management-Systemen.

CVSS-Score

9.8
CRITICAL(9.8)

EPSS-Score

EPSS-Score99.93%
EPSS-Perzentil100.0%

Daten

Veröffentlicht19. Juli 2022
Zuletzt geändert17. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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