CVE-2021-31199
Microsoft Enhanced Cryptographic Provider Privilege Escalation Vulnerability
Beschreibung
CVE-2021-31199 ist eine MEDIUM-Schwachstelle in Microsoft Enhanced Cryptographic Provider mit einem CVSS 3.1-Score von 5.2. Microsoft Enhanced Cryptographic Provider contains an unspecified vulnerability that allows for privilege escalation. Diese CVE ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV)-Katalog mit einer Behebungsfrist bis 2021-11-17 gelistet. Mit einem EPSS-Score von 0.00981 (76.57. Perzentil) zeigt diese Schwachstelle moderate Ausnutzungswahrscheinlichkeit im Vergleich zu anderen bekannten Schwachstellen.
KEV-Informationen
CVSS-Score
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:C/C:L/I:L/A:NIm Rechner öffnenBetroffene Produkte
| Hersteller | Produkt | Version |
|---|---|---|
| microsoft | windows 10 1507 | < 10.0.10240.18967 |
| microsoft | windows 10 1607 | < 10.0.14393.4467 |
| microsoft | windows 10 1809 | < 10.0.17763.1999 |
| microsoft | windows 10 1909 | < 10.0.18363.1621 |
| microsoft | windows 10 2004 | < 10.0.19041.1052 |
| microsoft | windows 10 20h2 | < 10.0.19042.1052 |
| microsoft | windows 10 21h1 | < 10.0.19043.1052 |
| microsoft | windows 7 | - |
| microsoft | windows 8.1 | - |
| microsoft | windows rt 8.1 | - |
| microsoft | windows server 2004 | < 10.0.19041.1052 |
| microsoft | windows server 2008 | -; r2 |
| microsoft | windows server 2012 | -; r2 |
| microsoft | windows server 2016 | < 10.0.14393.4467 |
| microsoft | windows server 2019 | < 10.0.17763.1999 |
| microsoft | windows server 20h2 | < 10.0.19042.1052 |
Mehrere CVSS-Bewertungen
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:C/C:L/I:L/A:N
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
Referenzen
- https://portal.msrc.microsoft.com/en-US/security-guidance/advisory/CVE-2021-31199(Patch, Vendor Advisory)
- https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2021-31199(US Government Resource)
Schwachstellentyp
Nicht spezifizierte Schwachstelle
Für CVE-2021-31199 wurde bisher keine spezifische CWE durch die NVD zugewiesen. Microsoft Enhanced Cryptographic Provider contains an unspecified vulnerability that allows for privilege escalation. Das Fehlen einer spezifischen CWE-Klassifizierung mindert nicht die Schwere dieser Schwachstelle. Organisationen sollten sich auf die Anwendung der vom Hersteller empfohlenen Patches und die Überwachung auf Ausnutzungsindikatoren konzentrieren, unabhängig von der Schwachstellenklassifizierung.
Die Schwachstelle betrifft Microsoft Enhanced Cryptographic Provider und wurde als aktiv ausgenutzt bestätigt, was sofortige Aufmerksamkeit der Sicherheitsteams erfordert.
Auswirkungsanalyse
CVE-2021-31199 hat einen CVSS 3.1-Score von 5.2 (MEDIUM) mit Changed Scope.
Vertraulichkeit (LOW): Eine begrenzte Offenlegung von Informationen ist möglich, wobei einige sensible Daten innerhalb von Microsoft Enhanced Cryptographic Provider potenziell unbefugten Parteien zugänglich werden.
Integrität (LOW): Eine begrenzte Modifikation von Daten innerhalb von Microsoft Enhanced Cryptographic Provider ist möglich, wobei der Umfang der änderbaren Daten eingeschränkt ist.
Verfügbarkeit (NONE): Es wird keine Auswirkung auf die Verfügbarkeit durch die Ausnutzung dieser Schwachstelle erwartet.
Scope Changed: Der Scope der Schwachstelle ist Changed (C), was bedeutet, dass die Ausnutzung Ressourcen über die verwundbare Komponente hinaus betreffen kann. Ein Angreifer, der Microsoft Enhanced Cryptographic Provider ausnutzt, könnte potenziell andere Systeme oder Komponenten in der Umgebung beeinträchtigen.
Mit einem EPSS-Score von 0.00981 (76.57. Perzentil) zeigt diese Schwachstelle moderate Ausnutzungswahrscheinlichkeit, die in die Behebungspriorisierung einfließen sollte.
Exploit-Reifegrad
CVE-2021-31199 wird aktiv ausgenutzt und ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet.
Exploit-Status: Diese Schwachstelle wird aktiv ausgenutzt, wie durch die Aufnahme in den KEV-Katalog bestätigt. Der EPSS-Score von 0.00981 (76.57. Perzentil) zeigt bemerkenswerte Ausnutzungsaktivität.
Ransomware-Verbindung: Nach den aktuellen KEV-Daten wurde keine direkte Ransomware-Verbindung für CVE-2021-31199 bestätigt. Die bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn bedeutet jedoch, dass Bedrohungsakteure diese Schwachstelle aktiv in Angriffen nutzen.
Angriffsfläche: Der lokale Angriffsvektor bedeutet, dass ein Angreifer lokalen Zugriff benötigt oder einen Benutzer dazu bringen muss, bösartige Inhalte auf dem betroffenen System auszuführen. Sobald lokaler Zugriff erlangt wurde, ist keine Benutzerinteraktion erforderlich.
KEV-Frist: Die CISA verpflichtete Bundesbehörden, diese Schwachstelle bis 2021-11-17 zu beheben. Alle Organisationen sollten diese Frist als starke Empfehlung für ihre eigenen Behebungszeitpläne betrachten.
Behebung
- Hersteller-Patches umgehend anwenden. Apply updates per vendor instructions. Konsultieren Sie die Herstellerempfehlung unter portal.msrc.microsoft.com für spezifische Patch-Anweisungen.
- Betroffene Produktversionen in Ihrer Umgebung identifizieren. Ermitteln Sie alle Instanzen von Microsoft Enhanced Cryptographic Provider in Ihrer Infrastruktur. Nutzen Sie Asset-Inventar- und Schwachstellen-Scanning-Tools, um sicherzustellen, dass keine Instanzen übersehen werden.
- Zwischenmaßnahmen implementieren, falls Patching verzögert ist. Wenn sofortiges Patching nicht möglich ist, wenden Sie Netzwerk-Zugangskontrollen an, aktivieren Sie erweitertes Logging und überwachen Sie auf Kompromittierungsindikatoren.
- Auf Anzeichen früherer Ausnutzung prüfen. Angesichts der bestätigten aktiven Ausnutzung dieser Schwachstelle überprüfen Sie Systemprotokolle und Sicherheitsüberwachungsdaten auf Hinweise einer Kompromittierung. Führen Sie eine gründliche Untersuchung durch, wenn verdächtige Aktivitäten festgestellt werden.
- Erkennungssignaturen und Überwachungsregeln aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass Intrusion-Detection- und Prevention-Systeme, Endpoint-Detection-Tools und SIEM-Regeln aktualisiert sind, um Ausnutzungsversuche gegen CVE-2021-31199 zu erkennen.
- Post-Behebungs-Review durchführen. Überprüfen Sie nach dem Patching die Wirksamkeit des Fixes und dokumentieren Sie die durchgeführten Behebungsmaßnahmen. Aktualisieren Sie Ihre Schwachstellenmanagement-Aufzeichnungen und prüfen Sie, ob zusätzliche Härtungsmaßnahmen erforderlich sind.
Technische Details
CVE-2021-31199 ist eine MEDIUM-Schwachstelle in Microsoft Enhanced Cryptographic Provider, die lokalen Zugriff auf das Zielsystem für die Ausnutzung erfordert. Die Angriffskomplexität ist niedrig, was bedeutet, dass keine spezialisierten Bedingungen oder Vorbereitungen über die Angriffsvoraussetzungen hinaus erforderlich sind. Der Angreifer benötigt niedrige Privilegien auf dem Zielsystem. Keine Benutzerinteraktion ist erforderlich, was eine vollständig automatisierte Ausnutzung ermöglicht.
Technischer Mechanismus: Microsoft Enhanced Cryptographic Provider Elevation of Privilege Vulnerability. Obwohl keine spezifische CWE zugewiesen wurde, ermöglicht die Schwachstelle eine Rechteeskalation durch Ausnutzung eines Implementierungsfehlers in der betroffenen Komponente.
CVSS 3.1-Vektoranalyse: Der Vektor spiegelt einen Angriffsvektor von LOCAL, Angriffskomplexität von LOW, erforderliche Privilegien von LOW, Benutzerinteraktion KEINE, Scope CHANGED und Auswirkungsbewertungen von LOW/LOW/NONE für Vertraulichkeit/Integrität/Verfügbarkeit wider. Der Changed Scope bedeutet, dass die Ausnutzung Ressourcen über die verwundbare Komponente hinaus beeinflussen kann.
Häufig gestellte Fragen
Wird CVE-2021-31199 aktiv ausgenutzt?
Ja, CVE-2021-31199 wird bestätigt aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt. Die Schwachstelle ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV)-Katalog gelistet, was bedeutet, dass US-Bundesbehörden sie bis 2021-11-17 beheben mussten. Obwohl keine direkte Ransomware-Verbindung bestätigt wurde, findet aktive Ausnutzung statt. Der EPSS-Score von 0.00981 (76.57. Perzentil) bestätigt die erhebliche Ausnutzungsaktivität.
Welche Produkte sind von CVE-2021-31199 betroffen?
Diese Schwachstelle betrifft Microsoft Enhanced Cryptographic Provider. Organisationen, die betroffene Versionen einsetzen, sollten ihre Exposition überprüfen und die Behebung priorisieren. Prüfen Sie die Herstellerempfehlungen für die vollständige und aktuellste Liste betroffener Versionen.
Wie behebe ich CVE-2021-31199?
Apply updates per vendor instructions. Stellen Sie sicher, dass alle betroffenen Instanzen von Microsoft Enhanced Cryptographic Provider mithilfe von Schwachstellen-Scanning und Asset-Management-Tools identifiziert werden. Wenn sofortiges Patching nicht möglich ist, implementieren Sie Netzwerk-Zugangsbeschränkungen und erweiterte Überwachung. Überprüfen Sie nach dem Patching den Fix und scannen Sie auf Indikatoren einer früheren Kompromittierung.
Wie schwerwiegend ist CVE-2021-31199?
CVE-2021-31199 wird als MEDIUM mit einem CVSS 3.1-Score von 5.2 bewertet. Der EPSS-Score von 0.00981 platziert sie im 76.57. Perzentil der Ausnutzungswahrscheinlichkeit. Die Schwachstelle wird bestätigt aktiv ausgenutzt und musste von US-Bundesbehörden bis 2021-11-17 gemäß der CISA KEV-Direktive behoben werden.
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