CVE-2020-8218

HIGH(7.2)KEVErhöhtes Risiko

Pulse Connect Secure Code Injection Vulnerability

Beschreibung

CVE-2020-8218 ist eine schwerwiegende Unsachgemäße Kontrolle der Code-Generierung ('Code Injection')-Schwachstelle in Pulse Secure Pulse Connect Secure. Eine Code-Injection-Schwachstelle in Pulse Connect Secure ermöglicht es einem Angreifer, über die Admin-Weboberfläche eine speziell präparierte URI zu erstellen und beliebigen Code auszuführen. CISA hat diese Schwachstelle in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog (KEV) aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Mit einem EPSS-Score von 90,27 % (99,6. Perzentile) besteht eine beachtliche Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung.

KEV-Informationen

Hersteller
Pulse Secure
Produkt
Pulse Connect Secure
Hinzugefügt am
7. März 2022
Fälligkeitsdatum
7. September 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:H/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
NETWORK
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
HIGH
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
1.2
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
ivanticonnect secure<= 9.0; 9.1
ivantipolicy secure9.1
pulsesecurepulse policy secure<= 9.0

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
7.2
HIGH

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:H/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
7.2
HIGH

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:H/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-94: Unsachgemäße Kontrolle der Code-Generierung ('Code Injection')

Code Injection ist eine Schwachstelle, die auftritt, wenn Software ein Codesegment ganz oder teilweise unter Verwendung von extern beeinflussten Eingaben einer vorgelagerten Komponente konstruiert, aber Spezialelemente, die die Syntax oder das Verhalten des beabsichtigten Codesegments modifizieren könnten, nicht oder nicht korrekt neutralisiert. Anders als Command Injection, die auf Betriebssystem-Shells abzielt, zielt Code Injection auf den Interpreter der Programmiersprache selbst (z.B.

Weitere Informationen: CWE-94 — Unsachgemäße Kontrolle der Code-Generierung ('Code Injection')

Auswirkungsanalyse

CVE-2020-8218 hat einen CVSS 3.1-Score von 7.2 (HIGH) und stellt eine schwerwiegende Bedrohung dar. Die Schwachstelle ist über das Netzwerk ausnutzbar bei geringer Angriffskomplexität und mit administrativen Berechtigungen. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit von Daten schwerwiegend gefährden und unbefugte Datenänderungen ermöglichen und vollständige Dienstausfälle verursachen. Organisationen mit betroffenen Pulse Connect Secure-Installationen tragen ein erhebliches operatives Risiko, solange diese Schwachstelle nicht behoben ist.

Exploit-Reifegrad

CVE-2020-8218 wird durch die Aufnahme in den CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog als aktiv ausgenutzt bestätigt. Der EPSS-Score von 90,27 % (99,6. Perzentile) spiegelt eine außergewöhnlich hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit wider. Öffentlich verfügbarer Exploit-Code senkt die Einstiegshürde für Angreifer und erhöht die Dringlichkeit der Behebung. Bundesbehörden waren verpflichtet, diese Schwachstelle bis zum 2022-09-07 gemäß der verbindlichen CISA-Direktive zu beheben.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Apply updates per vendor instructions.
  2. Überprüfen Sie, dass alle Instanzen der betroffenen Produkte (ivanti connect secure <= 9.0; 9.1; ivanti policy secure 9.1; pulsesecure pulse policy secure <= 9.0) auf gepatchte Versionen aktualisiert wurden.
  3. Falls eine sofortige Aktualisierung nicht möglich ist, beschränken Sie den Netzwerkzugriff auf betroffene Systeme mittels Firewall-Regeln und Netzwerksegmentierung.
  4. Überwachen Sie Systeme auf Kompromittierungsindikatoren, einschließlich ungewöhnlicher Prozessaktivität, unerwarteter Netzwerkverbindungen und unautorisierter Konfigurationsänderungen.
  5. Überprüfen Sie Sicherheitsprotokolle und führen Sie Threat Hunting durch, um festzustellen, ob die Schwachstelle vor dem Patchen ausgenutzt wurde.

Technische Details

CVE-2020-8218 betrifft Pulse Secure Pulse Connect Secure. Eine Code-Injection-Schwachstelle in Pulse Connect Secure ermöglicht es einem Angreifer, über die Admin-Weboberfläche eine speziell präparierte URI zu erstellen und beliebigen Code auszuführen. Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert, was bedeutet, dass ein Angreifer diese Schwachstelle aus der Ferne ohne physischen Zugriff auf das Zielsystem ausnutzen kann. Der CVSS-Score von 7.2 spiegelt eine schwerwiegende Schwachstelle wider, die ein bedeutendes Risiko für betroffene Umgebungen darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2020-8218 aktiv ausgenutzt?

Ja. CVE-2020-8218 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was eine aktive Ausnutzung bestätigt. Der EPSS-Score von 90,27 % (99,6. Perzentile) zeigt eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

Welche Produkte sind von CVE-2020-8218 betroffen?

CVE-2020-8218 betrifft Pulse Secure Pulse Connect Secure. Konkret betroffen sind: ivanti connect secure (Versionen: <= 9.0; 9.1), ivanti policy secure (Versionen: 9.1), pulsesecure pulse policy secure (Versionen: <= 9.0).

Wie behebe ich CVE-2020-8218?

Apply updates per vendor instructions. Stellen Sie sicher, dass alle betroffenen Systeme auf die neuesten gepatchten Versionen aktualisiert werden. Falls ein sofortiges Patchen nicht möglich ist, implementieren Sie Netzwerk-Level-Mitigationen, um die Angriffsfläche zu reduzieren.

Wie schwerwiegend ist CVE-2020-8218?

CVE-2020-8218 hat einen CVSS 3.1-Score von 7.2 (HIGH). Dies ist eine schwerwiegende Schwachstelle, die bei der Behebung priorisiert werden sollte.

CVSS-Score

7.2
HIGH(7.2)

EPSS-Score

EPSS-Score32.25%
EPSS-Perzentil98.2%

Daten

Veröffentlicht30. Juli 2020
Zuletzt geändert17. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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