CVE-2020-5135

CRITICAL(9.8)KEVErhöhtes Risiko

SonicWall SonicOS Buffer Overflow Vulnerability

Beschreibung

CVE-2020-5135 ist eine kritische Pufferüberlauf-Schwachstelle in SonicWall SonicOS (Versionen <= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0). Eine Pufferüberlauf-Schwachstelle in SonicOS ermöglicht einem entfernten Angreifer die Auslösung eines Denial-of-Service und potenziell die Ausführung beliebigen Codes durch das Senden einer bösartigen Anfrage an die Firewall. CISA hat CVE-2020-5135 in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Mit einem EPSS-Score von 24,99 % (96,1. Perzentile) besteht eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

KEV-Informationen

Hersteller
SonicWall
Produkt
SonicOS
Hinzugefügt am
15. März 2022
Fälligkeitsdatum
5. April 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
NETWORK
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
NONE
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
3.9
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
sonicwallsonicos<= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0
sonicwallsonicosv<= 6.5.4.4

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-120: Pufferkopie ohne Überprüfung der Eingabegröße ('Klassischer Buffer Overflow')

Der klassische Buffer Overflow ist eine Schwachstelle, die auftritt, wenn ein Programm Daten in einen Puffer kopiert, ohne vorher zu prüfen, ob die Daten in die zugewiesene Größe des Puffers passen. Dies geschieht typischerweise, wenn Funktionen wie strcpy(), gets(), sprintf() oder memcpy() ohne ordnungsgemäße Grenzenprüfung verwendet werden. Bei CVE-2020-5135 manifestiert sich diese Schwäche in SonicWall SonicOS: Eine Pufferüberlauf-Schwachstelle in SonicOS ermöglicht einem entfernten Angreifer die Auslösung eines Denial-of-Service und potenziell die Ausführung beliebigen Codes durch das Senden einer bösartigen Anfrage an die Firewall.

Weitere Informationen: CWE-120 — Pufferkopie ohne Überprüfung der Eingabegröße ('Klassischer Buffer Overflow')

Auswirkungsanalyse

CVE-2020-5135 stellt eine kritische Bedrohung für Organisationen dar, die SonicWall SonicOS einsetzen, mit einem CVSS-Score von 9.8, der maximale Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit widerspiegelt. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit betroffener Systeme vollständig kompromittieren. Angreifer können auf sensible Daten zugreifen, Systemkonfigurationen oder Daten verändern und die Dienstverfügbarkeit stören. Der netzwerkbasierte Angriffsvektor ohne erforderliche Authentifizierung macht diese Schwachstelle besonders zugänglich für opportunistische Angreifer und automatisierte Scan-Tools.

Exploit-Reifegrad

CVE-2020-5135 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die Ausnutzung in realen Angriffen bestätigt. Der EPSS-Score von 24,99 % (96,1. Perzentile) weist auf eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit in freier Wildbahn hin. Das Alter dieser Schwachstelle in Kombination mit der fortgesetzten Aufnahme im KEV-Katalog deutet darauf hin, dass viele Organisationen sie noch nicht vollständig behoben haben.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Wenden Sie umgehend Herstellerpatches an. Aktualisieren Sie SonicWall SonicOS von den betroffenen Versionen (<= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0) auf die neueste gepatchte Version.
  2. Falls ein sofortiges Patching nicht möglich ist, beschränken Sie den Netzwerkzugriff auf den betroffenen SonicOS-Dienst mittels Firewall-Regeln, ACLs oder Netzwerksegmentierung, um die Exposition auf vertrauenswürdige Netzwerke zu begrenzen.
  3. Überwachen Sie betroffene Systeme auf Anzeichen einer Kompromittierung, indem Sie Sicherheitsprotokolle auf anomale Aktivitäten, unautorisierte Zugriffsversuche und unerwartete Systemänderungen im Zusammenhang mit SonicOS überprüfen.
  4. Überprüfen Sie die Patch-Bereitstellung über alle Instanzen von SonicWall SonicOS in Ihrer Umgebung mittels Schwachstellenscans, um sicherzustellen, dass keine Systeme weiterhin exponiert sind.
  5. Überprüfen und aktualisieren Sie den Schwachstellenmanagement-Prozess Ihrer Organisation, um sicherzustellen, dass CISA-KEV-Einträge mit einer Behebungsfrist bis zum 05.04.2022 innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bearbeitet werden.

Technische Details

CVE-2020-5135 ist unter CWE-120 (Pufferkopie ohne Überprüfung der Eingabegröße ('Klassischer Buffer Overflow')) klassifiziert und betrifft SonicWall SonicOS in den Versionen <= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0. Eine Pufferüberlauf-Schwachstelle in SonicOS ermöglicht einem entfernten Angreifer die Auslösung eines Denial-of-Service und potenziell die Ausführung beliebigen Codes durch das Senden einer bösartigen Anfrage an die Firewall. Die Schwachstelle ist über das Netzwerk aus der Ferne ausnutzbar, mit geringer Angriffskomplexität, ohne vorherige Authentifizierung. Der CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 (CRITICAL) spiegelt hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, hohe Auswirkungen auf die Integrität und hohe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit wider.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2020-5135 aktiv ausgenutzt?

Ja. CVE-2020-5135 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bestätigt. Der EPSS-Score von 24,99 % (96,1. Perzentile) weist auf eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin.

Welche Produkte sind von CVE-2020-5135 betroffen?

CVE-2020-5135 betrifft hauptsächlich SonicWall SonicOS sowie Sonicwall Sonicosv. Die betroffenen Versionen umfassen <= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0. Organisationen sollten prüfen, ob Instanzen der betroffenen Software in ihrer Umgebung betrieben werden.

Wie behebe ich CVE-2020-5135?

Wenden Sie die Herstellerupdates gemäß den Anweisungen an. Aktualisieren Sie konkret von den betroffenen Versionen (<= 6.0.5.3; >= 6.5.0.0, <= 6.5.1.11; >= 6.5.4.0, <= 6.5.4.7; 7.0.0.0) auf die neueste gepatchte Version von SonicWall. Als Sofortmaßnahme beschränken Sie den Netzwerkzugriff auf den betroffenen Dienst auf vertrauenswürdige Netzwerke.

Wie schwerwiegend ist CVE-2020-5135?

CVE-2020-5135 hat einen CVSS-3.1-Score von 9.8 und ist als CRITICAL eingestuft. Diese kritische Einstufung spiegelt das Potenzial für vollständige Systemkompromittierung wider. Die Aufnahme in den CISA-KEV-Katalog bedeutet, dass Organisationen diese Schwachstelle innerhalb der vorgegebenen Frist beheben müssen.

CVSS-Score

9.8
CRITICAL(9.8)

EPSS-Score

EPSS-Score24.56%
EPSS-Perzentil97.7%

Daten

Veröffentlicht12. Oktober 2020
Zuletzt geändert17. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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