CVE-2019-1405

HIGH(7.8)KEVRansomwareErhöhtes Risiko

Microsoft Windows Universal Plug and Play (UPnP) Service Privilege Escalation Vulnerability

Beschreibung

CVE-2019-1405 ist eine schwerwiegende Privilege-Escalation-Schwachstelle in Microsoft Windows. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows-UPnP-Dienst die Erstellung von COM-Objekten nicht ordnungsgemäß einschränkt. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was ihr Risikoprofil erheblich erhöht. CISA hat CVE-2019-1405 in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Mit einem EPSS-Score von 57,08 % (98,1. Perzentile) besteht eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

KEV-Informationen

Hersteller
Microsoft
Produkt
Windows
Hinzugefügt am
15. März 2022
Fälligkeitsdatum
5. April 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
LOCAL
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
LOW
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
1.8
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
microsoftwindows 10 1507-
microsoftwindows 10 1607-
microsoftwindows 10 1709-
microsoftwindows 10 1803-
microsoftwindows 10 1809-
microsoftwindows 10 1903-
microsoftwindows 7-
microsoftwindows 8.1-
microsoftwindows rt 8.1-
microsoftwindows server 1803-
microsoftwindows server 1903-
microsoftwindows server 2008-; r2
microsoftwindows server 2012-; r2
microsoftwindows server 2016-
microsoftwindows server 2019-

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-269: Unsachgemäße Rechteverwaltung

Unsachgemäße Rechteverwaltung tritt auf, wenn ein Produkt Rechte für Akteure (Benutzer, Prozesse oder Systeme) nicht ordnungsgemäß zuweist, ändert, verfolgt oder prüft. Dies umfasst die fehlende Einschränkung des Zugangs zu privilegierten Funktionen, die unzureichende Validierung von Rechteanforderungen vor der Ausführung sensibler Operationen und das Ermöglichen unautorisierter Rechteeskalation. Bei CVE-2019-1405 manifestiert sich diese Schwäche in Microsoft Windows: Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows-UPnP-Dienst die Erstellung von COM-Objekten nicht ordnungsgemäß einschränkt.

Weitere Informationen: CWE-269 — Unsachgemäße Rechteverwaltung

Auswirkungsanalyse

CVE-2019-1405 stellt eine erhebliche Bedrohung für Organisationen dar, die Microsoft Windows verwenden, mit einem CVSS-Score von 7.8. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit betroffener Systeme vollständig kompromittieren. Angreifer können auf sensible Daten zugreifen, Systemkonfigurationen oder Daten verändern und die Dienstverfügbarkeit stören. Die dokumentierte Verbindung zu Ransomware-Kampagnen macht diese Schwachstelle besonders gefährlich, da Bedrohungsakteure sie aktiv für den initialen Zugang oder zur Rechteeskalation in Ransomware-Operationen nutzen.

Exploit-Reifegrad

CVE-2019-1405 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die Ausnutzung in realen Angriffen bestätigt. Der EPSS-Score von 57,08 % (98,1. Perzentile) zählt sie zu den am wahrscheinlichsten ausgenutzten Schwachstellen, was eine weit verbreitete und aktive Ausnutzungsaktivität widerspiegelt. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was darauf hinweist, dass gut ausgestattete Bedrohungsakteure sie aktiv in ihre Angriffsketten integrieren.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Wenden Sie umgehend Herstellerpatches an. Aktualisieren Sie Microsoft Windows auf die neueste verfügbare Version, die diese Schwachstelle behebt.
  2. Bis der Patch angewendet wird, erzwingen Sie das Prinzip der minimalen Rechte, indem Sie den lokalen Benutzerzugriff auf diejenigen beschränken, die ihn benötigen, und die Ausführung nicht vertrauenswürdiger Anwendungen auf betroffenen Systemen einschränken.
  3. Angesichts der Ransomware-Verbindung stellen Sie sicher, dass Endpoint Detection and Response (EDR)-Lösungen auf allen betroffenen Systemen aktiv sind, und überwachen Sie auf Kompromittierungsindikatoren einschließlich ungewöhnlicher Prozessausführung, Dateiverschlüsselungsaktivität und lateraler Bewegung.
  4. Überprüfen Sie die Patch-Bereitstellung über alle Instanzen von Microsoft Windows in Ihrer Umgebung mittels Schwachstellenscans, um sicherzustellen, dass keine Systeme weiterhin exponiert sind.
  5. Überprüfen und aktualisieren Sie den Schwachstellenmanagement-Prozess Ihrer Organisation, um sicherzustellen, dass CISA-KEV-Einträge mit einer Behebungsfrist bis zum 05.04.2022 innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bearbeitet werden.

Technische Details

CVE-2019-1405 ist unter CWE-269 (Unsachgemäße Rechteverwaltung) klassifiziert und betrifft Microsoft Windows. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows-UPnP-Dienst die Erstellung von COM-Objekten nicht ordnungsgemäß einschränkt. Die Schwachstelle ist mit lokalem Zugang zum Zielsystem ausnutzbar, mit geringer Angriffskomplexität, mit niedrigen Privilegien. Der CVSS-3.1-Basiswert von 7.8 (HIGH) spiegelt hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, hohe Auswirkungen auf die Integrität und hohe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit wider.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2019-1405 aktiv ausgenutzt?

Ja. CVE-2019-1405 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bestätigt. Der EPSS-Score von 57,08 % (98,1. Perzentile) weist auf eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin. Diese Schwachstelle wurde zudem mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht.

Welche Produkte sind von CVE-2019-1405 betroffen?

CVE-2019-1405 betrifft hauptsächlich Microsoft Windows sowie Microsoft Windows 10 1507, Microsoft Windows 10 1607, Microsoft Windows 10 1709. Organisationen sollten prüfen, ob Instanzen der betroffenen Software in ihrer Umgebung betrieben werden.

Wie behebe ich CVE-2019-1405?

Wenden Sie die Herstellerupdates gemäß den Anweisungen an. Bis das Update angewendet wird, beschränken Sie lokale Zugriffsrechte und überwachen Sie verdächtige Aktivitäten auf betroffenen Systemen.

Wie schwerwiegend ist CVE-2019-1405?

CVE-2019-1405 hat einen CVSS-3.1-Score von 7.8 und ist als HIGH eingestuft. Diese hohe Einstufung weist auf erhebliche potenzielle Auswirkungen auf betroffene Systeme hin. Die Verbindung zu Ransomware-Kampagnen erhöht das operative Risiko dieser Schwachstelle zusätzlich.

CVSS-Score

7.8
HIGH(7.8)

EPSS-Score

EPSS-Score29.95%
EPSS-Perzentil98.1%

Daten

Veröffentlicht12. November 2019
Zuletzt geändert12. August 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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