CVE-2019-1069

HIGH(7.8)KEVRansomware

Microsoft Task Scheduler Privilege Escalation Vulnerability

Beschreibung

CVE-2019-1069 ist eine schwerwiegende Link-Following-Schwachstelle in Microsoft Task Scheduler. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht in der Art, wie der Task-Scheduler-Dienst bestimmte Dateioperationen validiert. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was ihr Risikoprofil erheblich erhöht. CISA hat CVE-2019-1069 in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Mit einem EPSS-Score von 30,46 % (96,6. Perzentile) besteht eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

KEV-Informationen

Hersteller
Microsoft
Produkt
Task Scheduler
Hinzugefügt am
15. März 2022
Fälligkeitsdatum
5. April 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
LOCAL
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
LOW
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
1.8
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
microsoftwindows 10 1507-
microsoftwindows 10 1607-
microsoftwindows 10 1703-
microsoftwindows 10 1709-
microsoftwindows 10 1803-
microsoftwindows 10 1809-
microsoftwindows 10 1903-
microsoftwindows server 1803-
microsoftwindows server 1903-
microsoftwindows server 2016-
microsoftwindows server 2019-

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Secondary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: [email protected](Primary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-59: Unsachgemäße Link-Auflösung vor Dateizugriff ('Link Following')

Unsachgemäße Link-Auflösung vor Dateizugriff, allgemein bekannt als "Link Following" oder "Symlink-Angriff", tritt auf, wenn Software über einen Pfad auf eine Datei zugreift, der von einem Angreifer modifiziert werden kann, der symbolische Links (Symlinks), Hardlinks oder Junctions erstellt oder manipuliert. Die Schwachstelle entsteht, wenn ein Programm einem symbolischen Link folgt, um auf eine Datei zuzugreifen, ohne zu überprüfen, ob der Link auf einen beabsichtigten und autorisierten Speicherort zeigt. Bei CVE-2019-1069 manifestiert sich diese Schwäche in Microsoft Task Scheduler: Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht in der Art, wie der Task-Scheduler-Dienst bestimmte Dateioperationen validiert.

Weitere Informationen: CWE-59 — Unsachgemäße Link-Auflösung vor Dateizugriff ('Link Following')

Auswirkungsanalyse

CVE-2019-1069 stellt eine erhebliche Bedrohung für Organisationen dar, die Microsoft Task Scheduler verwenden, mit einem CVSS-Score von 7.8. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit betroffener Systeme vollständig kompromittieren. Angreifer können auf sensible Daten zugreifen, Systemkonfigurationen oder Daten verändern und die Dienstverfügbarkeit stören. Die dokumentierte Verbindung zu Ransomware-Kampagnen macht diese Schwachstelle besonders gefährlich, da Bedrohungsakteure sie aktiv für den initialen Zugang oder zur Rechteeskalation in Ransomware-Operationen nutzen.

Exploit-Reifegrad

CVE-2019-1069 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die Ausnutzung in realen Angriffen bestätigt. Der EPSS-Score von 30,46 % (96,6. Perzentile) weist auf eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit in freier Wildbahn hin. Öffentlicher Exploit-Code ist verfügbar, was die Einstiegshürde für Angreifer senkt und die Dringlichkeit der Behebung erhöht. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was darauf hinweist, dass gut ausgestattete Bedrohungsakteure sie aktiv in ihre Angriffsketten integrieren.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Wenden Sie umgehend Herstellerpatches an. Aktualisieren Sie Microsoft Task Scheduler auf die neueste verfügbare Version, die diese Schwachstelle behebt.
  2. Bis der Patch angewendet wird, erzwingen Sie das Prinzip der minimalen Rechte, indem Sie den lokalen Benutzerzugriff auf diejenigen beschränken, die ihn benötigen, und die Ausführung nicht vertrauenswürdiger Anwendungen auf betroffenen Systemen einschränken.
  3. Angesichts der Ransomware-Verbindung stellen Sie sicher, dass Endpoint Detection and Response (EDR)-Lösungen auf allen betroffenen Systemen aktiv sind, und überwachen Sie auf Kompromittierungsindikatoren einschließlich ungewöhnlicher Prozessausführung, Dateiverschlüsselungsaktivität und lateraler Bewegung.
  4. Überprüfen Sie die Patch-Bereitstellung über alle Instanzen von Microsoft Task Scheduler in Ihrer Umgebung mittels Schwachstellenscans, um sicherzustellen, dass keine Systeme weiterhin exponiert sind.
  5. Überprüfen und aktualisieren Sie den Schwachstellenmanagement-Prozess Ihrer Organisation, um sicherzustellen, dass CISA-KEV-Einträge mit einer Behebungsfrist bis zum 05.04.2022 innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bearbeitet werden.

Technische Details

CVE-2019-1069 ist unter CWE-59 (Unsachgemäße Link-Auflösung vor Dateizugriff ('Link Following')) klassifiziert und betrifft Microsoft Task Scheduler. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht in der Art, wie der Task-Scheduler-Dienst bestimmte Dateioperationen validiert. Die Schwachstelle ist mit lokalem Zugang zum Zielsystem ausnutzbar, mit geringer Angriffskomplexität, mit niedrigen Privilegien. Der CVSS-3.1-Basiswert von 7.8 (HIGH) spiegelt hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, hohe Auswirkungen auf die Integrität und hohe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit wider.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2019-1069 aktiv ausgenutzt?

Ja. CVE-2019-1069 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bestätigt. Der EPSS-Score von 30,46 % (96,6. Perzentile) weist auf eine erhebliche Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin. Öffentlicher Exploit-Code ist verfügbar, was das Risiko weiter erhöht. Diese Schwachstelle wurde zudem mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht.

Welche Produkte sind von CVE-2019-1069 betroffen?

CVE-2019-1069 betrifft hauptsächlich Microsoft Task Scheduler sowie Microsoft Windows 10 1507, Microsoft Windows 10 1607, Microsoft Windows 10 1703. Organisationen sollten prüfen, ob Instanzen der betroffenen Software in ihrer Umgebung betrieben werden.

Wie behebe ich CVE-2019-1069?

Wenden Sie die Herstellerupdates gemäß den Anweisungen an. Bis das Update angewendet wird, beschränken Sie lokale Zugriffsrechte und überwachen Sie verdächtige Aktivitäten auf betroffenen Systemen.

Wie schwerwiegend ist CVE-2019-1069?

CVE-2019-1069 hat einen CVSS-3.1-Score von 7.8 und ist als HIGH eingestuft. Diese hohe Einstufung weist auf erhebliche potenzielle Auswirkungen auf betroffene Systeme hin. Die Verbindung zu Ransomware-Kampagnen erhöht das operative Risiko dieser Schwachstelle zusätzlich.

CVSS-Score

7.8
HIGH(7.8)

EPSS-Score

EPSS-Score6.12%
EPSS-Perzentil92.8%

Daten

Veröffentlicht12. Juni 2019
Zuletzt geändert12. August 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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