CVE-2017-0101

HIGH(7.8)KEVRansomwareWahrscheinlich ausgenutzt

Microsoft Windows Transaction Manager Privilege Escalation Vulnerability

Beschreibung

CVE-2017-0101 ist eine schwerwiegende Speicherkorruptions-Schwachstelle in Microsoft Windows. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows Transaction Manager Objekte im Speicher nicht ordnungsgemäß verarbeitet. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was ihr Risikoprofil erheblich erhöht. CISA hat CVE-2017-0101 in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Mit einem EPSS-Score von 64,4 % (98,4. Perzentile) besteht eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit.

KEV-Informationen

Hersteller
Microsoft
Produkt
Windows
Hinzugefügt am
15. März 2022
Fälligkeitsdatum
5. April 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
LOCAL
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
NONE
Benutzerinteraktion
REQUIRED
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
1.8
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
microsoftwindows 7-
microsoftwindows server 2008-
microsoftwindows vista-

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
7.8
HIGH

CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-119: Unsachgemäße Einschränkung von Operationen innerhalb der Grenzen eines Speicherpuffers

Unsachgemäße Einschränkung von Operationen innerhalb der Grenzen eines Speicherpuffers tritt auf, wenn Software Operationen an einem Speicherpuffer ausführt, aber aus einem Speicherbereich lesen oder in einen Speicherbereich schreiben kann, der außerhalb der beabsichtigten Grenze des Puffers liegt. Dies ist die übergeordnete Kategorie für viele spezifische Pufferfehlertypen, einschließlich Buffer Overflows (CWE-120), Buffer Underflows, Out-of-Bounds-Leseoperationen (CWE-125) und Out-of-Bounds-Schreiboperationen (CWE-787). Bei CVE-2017-0101 manifestiert sich diese Schwäche in Microsoft Windows: Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows Transaction Manager Objekte im Speicher nicht ordnungsgemäß verarbeitet.

Weitere Informationen: CWE-119 — Unsachgemäße Einschränkung von Operationen innerhalb der Grenzen eines Speicherpuffers

Auswirkungsanalyse

CVE-2017-0101 stellt eine erhebliche Bedrohung für Organisationen dar, die Microsoft Windows verwenden, mit einem CVSS-Score von 7.8. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit betroffener Systeme vollständig kompromittieren. Angreifer können auf sensible Daten zugreifen, Systemkonfigurationen oder Daten verändern und die Dienstverfügbarkeit stören. Die dokumentierte Verbindung zu Ransomware-Kampagnen macht diese Schwachstelle besonders gefährlich, da Bedrohungsakteure sie aktiv für den initialen Zugang oder zur Rechteeskalation in Ransomware-Operationen nutzen.

Exploit-Reifegrad

CVE-2017-0101 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die Ausnutzung in realen Angriffen bestätigt. Der EPSS-Score von 64,4 % (98,4. Perzentile) zählt sie zu den am wahrscheinlichsten ausgenutzten Schwachstellen, was eine weit verbreitete und aktive Ausnutzungsaktivität widerspiegelt. Öffentlicher Exploit-Code ist verfügbar, was die Einstiegshürde für Angreifer senkt und die Dringlichkeit der Behebung erhöht. Diese Schwachstelle wurde mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht, was darauf hinweist, dass gut ausgestattete Bedrohungsakteure sie aktiv in ihre Angriffsketten integrieren.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Wenden Sie umgehend Herstellerpatches an. Aktualisieren Sie Microsoft Windows auf die neueste verfügbare Version, die diese Schwachstelle behebt.
  2. Bis der Patch angewendet wird, erzwingen Sie das Prinzip der minimalen Rechte, indem Sie den lokalen Benutzerzugriff auf diejenigen beschränken, die ihn benötigen, und die Ausführung nicht vertrauenswürdiger Anwendungen auf betroffenen Systemen einschränken.
  3. Angesichts der Ransomware-Verbindung stellen Sie sicher, dass Endpoint Detection and Response (EDR)-Lösungen auf allen betroffenen Systemen aktiv sind, und überwachen Sie auf Kompromittierungsindikatoren einschließlich ungewöhnlicher Prozessausführung, Dateiverschlüsselungsaktivität und lateraler Bewegung.
  4. Überprüfen Sie die Patch-Bereitstellung über alle Instanzen von Microsoft Windows in Ihrer Umgebung mittels Schwachstellenscans, um sicherzustellen, dass keine Systeme weiterhin exponiert sind.
  5. Überprüfen und aktualisieren Sie den Schwachstellenmanagement-Prozess Ihrer Organisation, um sicherzustellen, dass CISA-KEV-Einträge mit einer Behebungsfrist bis zum 05.04.2022 innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bearbeitet werden.

Technische Details

CVE-2017-0101 ist unter CWE-119 (Unsachgemäße Einschränkung von Operationen innerhalb der Grenzen eines Speicherpuffers) klassifiziert und betrifft Microsoft Windows. Eine Privilege-Escalation-Schwachstelle besteht, wenn der Windows Transaction Manager Objekte im Speicher nicht ordnungsgemäß verarbeitet. Die Schwachstelle ist mit lokalem Zugang zum Zielsystem ausnutzbar, mit geringer Angriffskomplexität, ohne vorherige Authentifizierung, und erfordert Benutzerinteraktion wie das Öffnen einer bösartigen Datei oder den Besuch einer manipulierten Webseite. Der CVSS-3.1-Basiswert von 7.8 (HIGH) spiegelt hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, hohe Auswirkungen auf die Integrität und hohe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit wider.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2017-0101 aktiv ausgenutzt?

Ja. CVE-2017-0101 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog gelistet, was die aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bestätigt. Der EPSS-Score von 64,4 % (98,4. Perzentile) weist auf eine sehr hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin. Öffentlicher Exploit-Code ist verfügbar, was das Risiko weiter erhöht. Diese Schwachstelle wurde zudem mit Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht.

Welche Produkte sind von CVE-2017-0101 betroffen?

CVE-2017-0101 betrifft hauptsächlich Microsoft Windows sowie Microsoft Windows 7, Microsoft Windows Server 2008, Microsoft Windows Vista. Organisationen sollten prüfen, ob Instanzen der betroffenen Software in ihrer Umgebung betrieben werden.

Wie behebe ich CVE-2017-0101?

Wenden Sie die Herstellerupdates gemäß den Anweisungen an. Bis das Update angewendet wird, beschränken Sie lokale Zugriffsrechte und überwachen Sie verdächtige Aktivitäten auf betroffenen Systemen.

Wie schwerwiegend ist CVE-2017-0101?

CVE-2017-0101 hat einen CVSS-3.1-Score von 7.8 und ist als HIGH eingestuft. Diese hohe Einstufung weist auf erhebliche potenzielle Auswirkungen auf betroffene Systeme hin. Die Verbindung zu Ransomware-Kampagnen erhöht das operative Risiko dieser Schwachstelle zusätzlich.

CVSS-Score

7.8
HIGH(7.8)

EPSS-Score

EPSS-Score57.48%
EPSS-Perzentil99.0%

Daten

Veröffentlicht17. März 2017
Zuletzt geändert17. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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