CVE-2015-3043
Adobe Flash Player Memory Corruption Vulnerability
Beschreibung
CVE-2015-3043 ist eine Schwachstelle mit dem Schweregrad KRITISCH in Adobe Flash Player mit einem CVSS-3.1-Basiswert von 9.8. Die Schwachstelle ist klassifiziert unter CWE-787 (Out-of-bounds Write) und ermöglicht es einem Angreifer, beliebigen Code auf dem betroffenen System auszuführen, indem Schwächen in der Verarbeitungslogik der Software ausgenutzt werden. Diese CVE wurde am 2022-03-03 in den CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen, was eine aktive Ausnutzung in der Praxis bestätigt. Die Behebungsfrist wurde auf den 2022-03-24 festgelegt. Mit einem EPSS-Score von 83.9% (99.28. Perzentile) liegt die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung deutlich über dem Durchschnitt im Vergleich zu anderen bekannten Schwachstellen.
KEV-Informationen
CVSS-Score
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnenBetroffene Produkte
| Hersteller | Produkt | Version |
|---|---|---|
| adobe | flash player | < 11.2.202.457; < 13.0.0.281; >= 14.0.0.125, < 17.0.0.169 |
| novell | suse linux enterprise desktop | 11.0; 12.0 |
| novell | suse linux enterprise workstation extension | 12.0 |
| opensuse | evergreen | 11.4 |
| opensuse | opensuse | 13.1; 13.2 |
| redhat | enterprise linux desktop | 5.0; 6.0 |
| redhat | enterprise linux eus | 6.6 |
| redhat | enterprise linux server | 5.0; 6.0 |
| redhat | enterprise linux server aus | 6.6 |
| redhat | enterprise linux server from rhui | 5.0; 6.0 |
| redhat | enterprise linux workstation | 5.0; 6.0 |
Mehrere CVSS-Bewertungen
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
CVSS:3.1/AV:L/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:H
Referenzen
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-04/msg00010.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-04/msg00011.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-04/msg00012.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-04/msg00013.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-0813.html(Third Party Advisory)
- http://www.securityfocus.com/bid/74062(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- http://www.securitytracker.com/id/1032105(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- https://helpx.adobe.com/security/products/flash-player/apsb15-06.html(Broken Link, Patch, Vendor Advisory)
- https://security.gentoo.org/glsa/201504-07(Third Party Advisory)
- https://www.exploit-db.com/exploits/37536/(Exploit, Third Party Advisory, VDB Entry)
- https://github.com/cisagov/vulnrichment/issues/196(Issue Tracking)
- https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2015-3043(US Government Resource)
Schwachstellentyp
CWE-787: Out-of-bounds Write
Out-of-bounds Write ist eine Schwachstelle, die auftritt, wenn Software Daten an einen Speicherort außerhalb der beabsichtigten Grenzen eines Puffers schreibt. Dies kann durch Buffer Overflows, inkorrekte Array-Indizierung, Zeigerarithmetik-Fehler oder Integer Overflows auftreten, die Größenberechnungen beeinflussen. Out-of-bounds Writes sind extrem gefährlich, da sie angrenzende Daten korrumpieren, Kontrollflussinformationen (Rücksprungadressen, Funktionszeiger) überschreiben, Sicherheitsflags ändern oder Heap-Metadaten korrumpieren können. Diese Schwachstelle rangiert konsistent als eine der gefährlichsten Software-Schwächen aufgrund ihres direkten Pfads zu beliebiger Code-Ausführung. Diese Schwachstellenkategorie ist im Kontext von Adobe Flash Player besonders relevant, da die Sicherheitsgrenze zwischen benutzerseitigen Eingaben und systeminterner Verarbeitung sorgfältig gewahrt werden muss, um eine Ausnutzung zu verhindern. Das Verständnis des zugrunde liegenden Schwachstellenmechanismus ist sowohl für die Risikobewertung von CVE-2015-3043 als auch für die Implementierung wirksamer Gegenmaßnahmen unerlässlich.
Im konkreten Fall von CVE-2015-3043 manifestiert sich die Schwachstelle vom Typ Out-of-bounds Write in den Verarbeitungskomponenten von Adobe Flash Player. Out-of-bounds Writes gehören zu den ausnutzbarsten und gefährlichsten Schwachstellenklassen. Sie ermöglichen direkte Speicherkorruption, die Angreifer für Code-Ausführung durch Rücksprungadressen-Überschreibung, vtable-Korruption oder Heap-Exploitation-Techniken nutzen. Die Schwachstelle betrifft kritische Software einschließlich Betriebssysteme, Browser, Netzwerkdienste und eingebettete Systeme. Remote Code Execution durch Out-of-bounds Writes hat große Malware-Kampagnen und APT-Angriffe ermöglicht. Die 2021 CWE Top 25 ordnete Out-of-bounds Write als #1 gefährlichste Software-Schwäche ein. Die Behebungsstrategie für diese Schwachstellenklasse umfasst: Validieren Sie immer Schreibgrenzen vor Pufferoperationen. Verwenden Sie sichere Funktionen mit expliziten Größenparametern (snprintf, strncpy, memcpy mit validierten Größen). Setzen Sie C++ Container (std::vector, std::string) ein, die Grenzen autom. Organisationen, die Adobe Flash Player einsetzen, sollten die Behebung dieser Schwachstelle priorisieren, da die zugehörige Schwachstellenklasse eine gut dokumentierte und häufig angegriffene Angriffsfläche darstellt.
Mehr erfahren: CWE-787 — Out-of-bounds Write
Auswirkungsanalyse
CVE-2015-3043 weist einen CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 (KRITISCH) auf, was das erhebliche Schadenspotenzial über mehrere Auswirkungsdimensionen hinweg widerspiegelt.
Vertraulichkeit (HIGH): Ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausnutzt, erhält die Möglichkeit, auf sensible Daten zuzugreifen, die auf dem betroffenen System gespeichert oder verarbeitet werden. Dies umfasst Konfigurationsdateien, Anmeldedaten, kryptografische Schlüssel und potenziell geschützte oder regulierte Daten. In Umgebungen, in denen das kompromittierte System personenbezogene Daten oder Finanzdaten verarbeitet, könnte der Vertraulichkeitsbruch Verstöße gegen regulatorische Compliance-Anforderungen und erhebliche Reputationsschäden nach sich ziehen.
Integrität (HIGH): Eine erfolgreiche Ausnutzung ermöglicht es dem Angreifer, Daten zu modifizieren, Hintertüren zu installieren, Systemkonfigurationen zu ändern oder bösartigen Code einzuschleusen. Dieses Maß an Integritätskompromittierung bedeutet, dass der Angreifer das System für seine Zwecke manipulieren kann, sei es für den Einsatz von Ransomware, die Einrichtung persistenter Zugänge oder das Pivoting zu anderen Systemen innerhalb des Netzwerks. Die Vertrauenswürdigkeit des betroffenen Systems ist vollständig untergraben, sobald die Integrität auf diesem Niveau kompromittiert ist.
Verfügbarkeit (HIGH): Die Schwachstelle kann genutzt werden, um die Verfügbarkeit des betroffenen Dienstes oder Gerätes vollständig zu unterbrechen. Ein Angreifer kann einen Systemabsturz erzwingen, einen Neustart auslösen oder das Gerät funktionsunfähig machen, was zu erheblichen Betriebsstörungen führt. Bei kritischen Infrastrukturkomponenten wie Netzwerkgeräten oder Sicherheits-Appliances können selbst kurze Verfügbarkeitsausfälle kaskadierende Auswirkungen in der gesamten Organisation haben.
Scope (Unchanged): Der Scope ist Unchanged, was bedeutet, dass die Auswirkungen der Schwachstelle auf die betroffene Komponente selbst beschränkt sind. Obwohl die Konsequenzen innerhalb dieser Komponente schwerwiegend sein können, erstreckt sich die Ausnutzung nicht direkt auf andere Systeme oder Sicherheitsdomänen.
Der EPSS-Score von 83.9% (99.28. Perzentile) platziert diese Schwachstelle deutlich über dem Durchschnitt hinsichtlich der Ausnutzungswahrscheinlichkeit und zeigt ein erhebliches Interesse realer Bedrohungsakteure.
Exploit-Reifegrad
CVE-2015-3043 weist eine bestätigte aktive Ausnutzung in der Praxis auf, wie die Aufnahme in den CISA Known Exploited Vulnerabilities Katalog belegt.
Aktive Ausnutzung: Diese Schwachstelle wurde am 2022-03-03 in den CISA KEV-Katalog aufgenommen, was bestätigt, dass Bedrohungsakteure sie in realen Angriffen gegen Organisationen aktiv ausgenutzt haben. Die KEV-Listung stellt einen hochkonfidenten Indikator für Ausnutzung dar, da CISA Nachweise aktiver Ausnutzung verlangt, bevor eine Schwachstelle in diesen Katalog aufgenommen werden kann. Bundesbehörden waren verpflichtet, diese Schwachstelle bis zum Stichtag 2022-03-24 zu beheben.
Ransomware-Bezug: Laut CISA KEV-Katalog wurde diese Schwachstelle bisher nicht spezifisch mit bekannten Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht. Die bestätigte aktive Ausnutzung bedeutet jedoch, dass Bedrohungsakteure diese Schwachstelle für andere Ziele nutzen, wie etwa Spionage, Datendiebstahl oder die Einrichtung persistenter Zugänge in Zielnetzwerken.
Öffentliche Exploits: Proof-of-Concept oder funktionaler Exploit-Code ist öffentlich verfügbar, was die Hürde für eine Ausnutzung erheblich senkt. Bekannte Exploit-Referenzen umfassen: Exploit. Die Verfügbarkeit von öffentlichem Exploit-Code bedeutet, dass auch weniger versierte Angreifer diese Schwachstelle als Waffe einsetzen können, was das allgemeine Bedrohungsniveau erhöht.
EPSS-Score: Der EPSS-Score von 83.9% (99.28. Perzentile) deutet auf eine hohe Wahrscheinlichkeit fortgesetzter Ausnutzung hin und spiegelt erhebliches Angreiferinteresse sowie verfügbares Tooling wider.
KEV-Behebungsfrist: 2022-03-24. Bundesbehörden unter BOD 22-01 waren verpflichtet, bis zu diesem Datum zu beheben, und alle Organisationen werden dringend ermutigt, diesen Stichtag als Maßstab für ihre eigenen Patch-Management-Zeitpläne zu verwenden.
Behebung
- Betroffenes Produkt außer Betrieb nehmen. Die primäre Abhilfemaßnahme laut CISA KEV-Katalog lautet: "The impacted product is end-of-life and should be disconnected if still in use." Da das betroffene Produkt das Ende seiner Lebensdauer (End-of-Life) erreicht hat, werden vom Hersteller keine weiteren Sicherheitspatches bereitgestellt. Der fortgesetzte Einsatz dieser Software setzt die Organisation ungepatchten Schwachstellen ohne Aussicht auf Herstellerbehebung aus.
- Betroffene Software durch eine unterstützte Alternative ersetzen. Identifizieren Sie ein aktuell gepflegtes Produkt mit gleichwertiger Funktionalität und migrieren Sie alle abhängigen Arbeitsabläufe. Stellen Sie sicher, dass das Ersatzprodukt mit den neuesten Sicherheitspatches des Herstellers aktuell gehalten wird.
- Falls eine sofortige Entfernung nicht möglich ist, betroffenes System isolieren. Platzieren Sie das betroffene System in einem Netzwerksegment mit strengen Zugriffskontrollen und beschränken Sie sowohl eingehenden als auch ausgehenden Netzwerkverkehr auf essentielle Kommunikation. Dies reduziert die Angriffsfläche während der Migrationsplanung.
- Kompensierende Sicherheitskontrollen um das betroffene System implementieren. Setzen Sie netzwerkbasierte Intrusion-Detection- und Prevention-Systeme (IDS/IPS) ein, um den Verkehr zum und vom betroffenen System zu überwachen. Wenden Sie Web Application Firewalls oder protokollspezifische Filter an, um Ausnutzungsversuche zu erkennen und zu blockieren.
- Auf Indikatoren einer Kompromittierung (IOCs) überwachen. Überprüfen Sie Sicherheitsprotokolle auf Hinweise auf Ausnutzungsversuche oder erfolgreiche Kompromittierungen. Richten Sie Alarme für anomales Verhalten ein, das vom betroffenen System ausgeht oder darauf abzielt.
- Risikobewertung zur Priorisierung des Migrationszeitplans durchführen. Dokumentieren Sie das Geschäftsrisiko des fortgesetzten Einsatzes des End-of-Life-Produkts, einschließlich regulatorischer und Compliance-Implikationen. Nutzen Sie diese Bewertung, um den Übergang zu einer unterstützten Plattform zu begründen und zu beschleunigen.
Technische Details
CVE-2015-3043 ist eine Schwachstelle mit dem Schweregrad KRITISCH in Adobe Flash Player, die die Ausführung beliebigen Codes ermöglicht durch Ausnutzung von Out-of-bounds Write. Die Schwachstelle liegt in der Art und Weise, wie Adobe Flash Player bestimmte netzwerkseitige Operationen verarbeitet, wobei unzureichende Validierung oder fehlerhafte Verarbeitung von eingehenden Anfragen oder Daten es einem Angreifer ermöglicht, die verwundbare Bedingung auszulösen.
Der Angriffsvektor ist Netzwerk (AV:N), was bedeutet, dass die Ausnutzung über das Netzwerk ohne physischen Zugang möglich ist. Die Angriffskomplexität ist niedrig (AC:L), was darauf hinweist, dass eine zuverlässige Ausnutzung keine spezialisierten Bedingungen oder Vorbereitungen über den Zugang zum Angriffsvektor hinaus erfordert. Die Schwachstelle erfordert keine besonderen Privilegien (PR:N) und keine Benutzerinteraktion (UI:N).
Der Scope ist Unchanged (S:U), was darauf hinweist, dass die Auswirkungen auf den eigenen Sicherheitsbereich der verwundbaren Komponente beschränkt sind. Die kombinierten Auswirkungsbewertungen von HIGH/HIGH/HIGH für Vertraulichkeit/Integrität/Verfügbarkeit spiegeln die Schwere dieser Sicherheitslücke wider. Die Grundursache — Out-of-bounds Write — ist eine gut dokumentierte Schwachstellenklasse mit etablierten Ausnutzungstechniken, die diese Schwachstelle zu einem zuverlässigen Ziel für Angreifer macht. Betroffene Produkte umfassen: adobe flash player (Versionen: < 11.2.202.457; < 13.0.0.281; >= 14.0.0.125, < 17.0.0.169); novell suse linux enterprise desktop (Versionen: 11.0; 12.0); novell suse linux enterprise workstation extension (Versionen: 12.0); opensuse evergreen (Versionen: 11.4).
Häufig gestellte Fragen
Wird CVE-2015-3043 aktiv ausgenutzt?
Ja, CVE-2015-3043 wird nachweislich aktiv in der Praxis ausgenutzt. Die Schwachstelle wurde am 2022-03-03 in den CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen, was einen Nachweis aktiver Ausnutzung erfordert, bevor eine Schwachstelle gelistet werden kann. Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt keine spezifische Verbindung zu Ransomware-Kampagnen besteht, bedeutet die bestätigte Ausnutzung, dass Bedrohungsakteure sie für verschiedene bösartige Ziele nutzen. Der EPSS-Score von 83.9% (99.28. Perzentile) unterstreicht die hohe Wahrscheinlichkeit fortlaufender Ausnutzungsaktivität. Organisationen sollten dies als dringendes Sicherheitsproblem behandeln, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Welche Produkte sind von CVE-2015-3043 betroffen?
CVE-2015-3043 betrifft Adobe Flash Player. Im Einzelnen wurden folgende Produktversionen als verwundbar identifiziert: adobe flash player (Versionen: < 11.2.202.457; < 13.0.0.281; >= 14.0.0.125, < 17.0.0.169); novell suse linux enterprise desktop (Versionen: 11.0; 12.0); novell suse linux enterprise workstation extension (Versionen: 12.0); opensuse evergreen (Versionen: 11.4); opensuse opensuse (Versionen: 13.1; 13.2); redhat enterprise linux desktop (Versionen: 5.0; 6.0). Organisationen sollten eine gründliche Inventarisierung ihrer Umgebungen durchführen, um alle Installationen der betroffenen Software zu identifizieren. Sowohl Produktionssysteme als auch Entwicklungs- oder Staging-Umgebungen sollten in diese Bewertung einbezogen werden, da jede ungepatchte Instanz einen potenziellen Einstiegspunkt für Angreifer darstellt.
Wie behebe ich CVE-2015-3043?
Da das betroffene Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, besteht die primäre Abhilfe darin, die Nutzung der Software einzustellen und zu einer unterstützten Alternative zu migrieren. Vom Hersteller werden keine weiteren Sicherheitspatches bereitgestellt. Bis zur vollständigen Migration sollten betroffene Systeme vom Netzwerk isoliert, strenge Zugriffskontrollen implementiert und auf Anzeichen einer Ausnutzung überwacht werden. Überprüfen Sie nach der Behebung, ob der Patch erfolgreich angewendet wurde, und prüfen Sie Systemprotokolle auf Indikatoren einer früheren Kompromittierung, da ungepatchte Systeme möglicherweise bereits vor der Behebung angegriffen wurden.
Wie schwerwiegend ist CVE-2015-3043?
CVE-2015-3043 ist mit dem Schweregrad KRITISCH und einem CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 eingestuft. Die Schwachstelle kann über das Netzwerk aus der Ferne ausgenutzt werden, weist eine niedrige Angriffskomplexität auf und erfordert keine Benutzerinteraktion. Die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind alle als Hoch eingestuft, was bedeutet, dass eine erfolgreiche Ausnutzung zur vollständigen Systemkompromittierung führen kann. Die Aufnahme in den CISA KEV-Katalog mit einer Behebungsfrist bis zum 2022-03-24 bestätigt den realen Schweregrad. Der EPSS-Score von 83.9% platziert die Schwachstelle in der 99.28. Perzentile hinsichtlich der Ausnutzungswahrscheinlichkeit.
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