CVE-2015-2590
Oracle Java SE and Java SE Embedded Remote Code Execution Vulnerability
Beschreibung
CVE-2015-2590 ist eine Schwachstelle mit dem Schweregrad KRITISCH in Oracle Java SE mit einem CVSS-3.1-Basiswert von 9.8. Die Schwachstelle ermöglicht es einem Angreifer, beliebigen Code auf dem betroffenen System auszuführen, indem Schwächen in der Verarbeitungslogik der Software ausgenutzt werden. Diese CVE wurde am 2022-03-03 in den CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen, was eine aktive Ausnutzung in der Praxis bestätigt. Die Behebungsfrist wurde auf den 2022-03-24 festgelegt. Mit einem EPSS-Score von 61.5% (98.30. Perzentile) liegt die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung deutlich über dem Durchschnitt im Vergleich zu anderen bekannten Schwachstellen.
KEV-Informationen
CVSS-Score
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnenBetroffene Produkte
| Hersteller | Produkt | Version |
|---|---|---|
| oracle | jdk | 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0 |
| oracle | jre | 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0 |
| canonical | ubuntu linux | 12.04; 14.04; 15.04 |
| debian | debian linux | 7.0; 8.0 |
| suse | linux enterprise debuginfo | 11 |
| opensuse | opensuse | 13.1; 13.2 |
| suse | linux enterprise desktop | 11; 12 |
| suse | linux enterprise server | 12 |
| redhat | satellite | 5.6; 5.7 |
| redhat | enterprise linux desktop | 5.0; 6.0; 7.0 |
| redhat | enterprise linux eus | 6.6; 6.7; 7.1; 7.2; 7.3; 7.4; 7.5 |
| redhat | enterprise linux for ibm z systems | 6.0_s390x |
| redhat | enterprise linux for ibm z systems eus | 6.7_s390x; 7.1_s390x; 7.2_s390x; 7.3_s390x; 7.4_s390x; 7.5_s390x |
| redhat | enterprise linux for power big endian | 6.0_ppc64; 7.0_ppc64 |
| redhat | enterprise linux for power big endian eus | 6.7_ppc64; 7.1_ppc64; 7.2_ppc64; 7.3_ppc64; 7.4_ppc64; 7.5_ppc64 |
| redhat | enterprise linux for power little endian | 7.0_ppc64le |
| redhat | enterprise linux for power little endian eus | 7.1_ppc64le; 7.2_ppc64le; 7.3_ppc64le; 7.4_ppc64le; 7.5_ppc64le |
| redhat | enterprise linux server | 5.0; 6.0; 7.0 |
| redhat | enterprise linux server aus | 6.6; 7.3; 7.4; 7.6; 7.7 |
| redhat | enterprise linux server tus | 6.6; 7.3; 7.6; 7.7 |
Mehrere CVSS-Bewertungen
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H
Referenzen
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-07/msg00039.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-07/msg00040.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-07/msg00046.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://lists.opensuse.org/opensuse-security-announce/2015-07/msg00047.html(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1228.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1229.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1230.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1241.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1242.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1243.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1485.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1486.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1488.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1526.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1544.html(Third Party Advisory)
- http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2015-1604.html(Third Party Advisory)
- http://www.debian.org/security/2015/dsa-3316(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://www.debian.org/security/2015/dsa-3339(Mailing List, Third Party Advisory)
- http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/cpujul2015-2367936.html(Patch, Vendor Advisory)
- http://www.securityfocus.com/bid/75818(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- http://www.securitytracker.com/id/1032910(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- http://www.ubuntu.com/usn/USN-2696-1(Third Party Advisory)
- http://www.ubuntu.com/usn/USN-2706-1(Third Party Advisory)
- https://security.gentoo.org/glsa/201603-11(Third Party Advisory)
- https://security.gentoo.org/glsa/201603-14(Third Party Advisory)
- https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2015-2590(US Government Resource)
Schwachstellentyp
CWE-noinfo: Nicht spezifiziert
Die als CVE-2015-2590 identifizierte Schwachstelle betrifft Oracle Java SE, wobei die Software bestimmte Operationen nicht ordnungsgemäß verarbeitet, was zu einer ausnutzbaren Sicherheitslücke führt. Obwohl für die spezifische CWE-Klassifikation möglicherweise kein detaillierter Kontext verfügbar ist, deutet die Art der Schwachstelle — die beliebige Codeausführung ermöglicht — auf einen grundlegenden Fehler in der Verarbeitung oder Validierung bestimmter Eingaben oder Operationen hin. Diese Art von Schwachstelle tritt häufig in komplexen Softwareprodukten auf, bei denen die Interaktion zwischen Komponenten Möglichkeiten zur Ausnutzung schafft.
Im Kontext von Oracle Java SE ist diese Schwachstelle besonders besorgniserregend, da sie über das Netzwerk aus der Ferne ausgenutzt werden kann, ohne physischen Zugang zum Zielsystem zu benötigen. Die Einstufung mit dem Schweregrad KRITISCH und die Aufnahme in den CISA KEV-Katalog verdeutlichen die reale Gefahr, die von dieser Schwachstelle ausgeht. Organisationen sollten diese Schwachstelle mit hoher Dringlichkeit behandeln, vom Hersteller bereitgestellte Patches anwenden und Defense-in-Depth-Maßnahmen implementieren, um das Ausnutzungsrisiko zu minimieren.
Mehr erfahren: CWE-noinfo
Auswirkungsanalyse
CVE-2015-2590 weist einen CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 (KRITISCH) auf, was das erhebliche Schadenspotenzial über mehrere Auswirkungsdimensionen hinweg widerspiegelt.
Vertraulichkeit (HIGH): Ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausnutzt, erhält die Möglichkeit, auf sensible Daten zuzugreifen, die auf dem betroffenen System gespeichert oder verarbeitet werden. Dies umfasst Konfigurationsdateien, Anmeldedaten, kryptografische Schlüssel und potenziell geschützte oder regulierte Daten. In Umgebungen, in denen das kompromittierte System personenbezogene Daten oder Finanzdaten verarbeitet, könnte der Vertraulichkeitsbruch Verstöße gegen regulatorische Compliance-Anforderungen und erhebliche Reputationsschäden nach sich ziehen.
Integrität (HIGH): Eine erfolgreiche Ausnutzung ermöglicht es dem Angreifer, Daten zu modifizieren, Hintertüren zu installieren, Systemkonfigurationen zu ändern oder bösartigen Code einzuschleusen. Dieses Maß an Integritätskompromittierung bedeutet, dass der Angreifer das System für seine Zwecke manipulieren kann, sei es für den Einsatz von Ransomware, die Einrichtung persistenter Zugänge oder das Pivoting zu anderen Systemen innerhalb des Netzwerks. Die Vertrauenswürdigkeit des betroffenen Systems ist vollständig untergraben, sobald die Integrität auf diesem Niveau kompromittiert ist.
Verfügbarkeit (HIGH): Die Schwachstelle kann genutzt werden, um die Verfügbarkeit des betroffenen Dienstes oder Gerätes vollständig zu unterbrechen. Ein Angreifer kann einen Systemabsturz erzwingen, einen Neustart auslösen oder das Gerät funktionsunfähig machen, was zu erheblichen Betriebsstörungen führt. Bei kritischen Infrastrukturkomponenten wie Netzwerkgeräten oder Sicherheits-Appliances können selbst kurze Verfügbarkeitsausfälle kaskadierende Auswirkungen in der gesamten Organisation haben.
Scope (Unchanged): Der Scope ist Unchanged, was bedeutet, dass die Auswirkungen der Schwachstelle auf die betroffene Komponente selbst beschränkt sind. Obwohl die Konsequenzen innerhalb dieser Komponente schwerwiegend sein können, erstreckt sich die Ausnutzung nicht direkt auf andere Systeme oder Sicherheitsdomänen.
Der EPSS-Score von 61.5% (98.30. Perzentile) platziert diese Schwachstelle deutlich über dem Durchschnitt hinsichtlich der Ausnutzungswahrscheinlichkeit und zeigt ein erhebliches Interesse realer Bedrohungsakteure.
Exploit-Reifegrad
CVE-2015-2590 weist eine bestätigte aktive Ausnutzung in der Praxis auf, wie die Aufnahme in den CISA Known Exploited Vulnerabilities Katalog belegt.
Aktive Ausnutzung: Diese Schwachstelle wurde am 2022-03-03 in den CISA KEV-Katalog aufgenommen, was bestätigt, dass Bedrohungsakteure sie in realen Angriffen gegen Organisationen aktiv ausgenutzt haben. Die KEV-Listung stellt einen hochkonfidenten Indikator für Ausnutzung dar, da CISA Nachweise aktiver Ausnutzung verlangt, bevor eine Schwachstelle in diesen Katalog aufgenommen werden kann. Bundesbehörden waren verpflichtet, diese Schwachstelle bis zum Stichtag 2022-03-24 zu beheben.
Ransomware-Bezug: Laut CISA KEV-Katalog wurde diese Schwachstelle bisher nicht spezifisch mit bekannten Ransomware-Kampagnen in Verbindung gebracht. Die bestätigte aktive Ausnutzung bedeutet jedoch, dass Bedrohungsakteure diese Schwachstelle für andere Ziele nutzen, wie etwa Spionage, Datendiebstahl oder die Einrichtung persistenter Zugänge in Zielnetzwerken.
Öffentliche Exploits: Obwohl spezifischer öffentlicher Exploit-Code möglicherweise nicht in Standarddatenbanken weit verbreitet katalogisiert ist, bestätigt die KEV-Listung, dass eine Ausnutzung in der Praxis stattfindet. Bedrohungsakteure verwenden möglicherweise privat entwickelte Exploit-Tools oder nutzen die Schwachstelle über kommerzielle Exploit-Frameworks.
EPSS-Score: Der EPSS-Score von 61.5% (98.30. Perzentile) deutet auf eine hohe Wahrscheinlichkeit fortgesetzter Ausnutzung hin und spiegelt erhebliches Angreiferinteresse sowie verfügbares Tooling wider.
KEV-Behebungsfrist: 2022-03-24. Bundesbehörden unter BOD 22-01 waren verpflichtet, bis zu diesem Datum zu beheben, und alle Organisationen werden dringend ermutigt, diesen Stichtag als Maßstab für ihre eigenen Patch-Management-Zeitpläne zu verwenden.
Behebung
- Vom Hersteller bereitgestelltes Sicherheitsupdate umgehend anwenden. Befolgen Sie die Anweisungen im offiziellen Sicherheitshinweis: Herstellerhinweis. Dies ist die im CISA KEV-Katalog spezifizierte primäre Abhilfemaßnahme: "Apply updates per vendor instructions." Stellen Sie sicher, dass alle betroffenen Versionen so schnell wie möglich auf eine gepatchte Version aktualisiert werden.
- Sicherstellen, dass alle betroffenen Produktversionen adressiert werden. Folgende Produkte und Versionen sind als verwundbar bekannt: oracle jdk (1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); oracle jre (1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); canonical ubuntu linux (12.04; 14.04; 15.04); debian debian linux (7.0; 8.0); suse linux enterprise debuginfo (11). Führen Sie eine Inventarisierung Ihrer Umgebung durch, um alle Instanzen dieser Produkte zu identifizieren und sicherzustellen, dass jede das entsprechende Update erhält.
- Netzwerkzugang zum betroffenen Dienst einschränken. Während Patches bereitgestellt werden, verwenden Sie Firewall-Regeln und Zugriffssteuerungslisten, um die Netzwerkexposition des verwundbaren Dienstes zu begrenzen. Stellen Sie sicher, dass nur autorisierte Hosts und Netzwerke die betroffenen Ports und Protokolle erreichen können.
- Intrusion-Detection-Signaturen für bekannte Ausnutzungsmuster bereitstellen. Aktualisieren Sie IDS/IPS-Regelsätze, um Erkennungen für Ausnutzungsversuche gegen diese Schwachstelle einzuschließen. Überwachen Sie den Netzwerkverkehr auf verdächtige Muster, die mit dem Angriffsvektor übereinstimmen.
- Betroffene Systeme auf Anzeichen früherer Kompromittierung überwachen. Vor oder während des Patchens überprüfen Sie System- und Sicherheitsprotokolle auf Indikatoren einer Ausnutzung. Angesichts der bestätigten KEV-Listung besteht eine realistische Möglichkeit, dass ungepatchte Systeme bereits angegriffen wurden. Führen Sie eine forensische Analyse durch, wenn Anomalien erkannt werden.
- Laufende Patch-Management-Praktiken für dieses Produkt etablieren. Stellen Sie sicher, dass Sicherheitshinweise von Oracle kontinuierlich überwacht werden. Abonnieren Sie die Benachrichtigungskanäle des Herstellers und integrieren Sie Patch-Tests und -Bereitstellung in den Schwachstellenmanagement-Lebenszyklus Ihrer Organisation, um zukünftige Expositionsfenster zu vermeiden.
Technische Details
CVE-2015-2590 ist eine Schwachstelle mit dem Schweregrad KRITISCH in Oracle Java SE, die die Ausführung beliebigen Codes ermöglicht durch Ausnutzung von einer Schwachstelle in der Software-Verarbeitungslogik. Die Schwachstelle liegt in der Art und Weise, wie Oracle Java SE bestimmte netzwerkseitige Operationen verarbeitet, wobei unzureichende Validierung oder fehlerhafte Verarbeitung von eingehenden Anfragen oder Daten es einem Angreifer ermöglicht, die verwundbare Bedingung auszulösen.
Der Angriffsvektor ist Netzwerk (AV:N), was bedeutet, dass die Ausnutzung über das Netzwerk ohne physischen Zugang möglich ist. Die Angriffskomplexität ist niedrig (AC:L), was darauf hinweist, dass eine zuverlässige Ausnutzung keine spezialisierten Bedingungen oder Vorbereitungen über den Zugang zum Angriffsvektor hinaus erfordert. Die Schwachstelle erfordert keine besonderen Privilegien (PR:N) und keine Benutzerinteraktion (UI:N).
Der Scope ist Unchanged (S:U), was darauf hinweist, dass die Auswirkungen auf den eigenen Sicherheitsbereich der verwundbaren Komponente beschränkt sind. Die kombinierten Auswirkungsbewertungen von HIGH/HIGH/HIGH für Vertraulichkeit/Integrität/Verfügbarkeit spiegeln die Schwere dieser Sicherheitslücke wider. Die technische Grundursache liegt in einer fehlerhaften Verarbeitung innerhalb der betroffenen Komponente, die zu einem Zustand führt, den Bedrohungsakteure zuverlässig auslösen können. Betroffene Produkte umfassen: oracle jdk (Versionen: 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); oracle jre (Versionen: 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); canonical ubuntu linux (Versionen: 12.04; 14.04; 15.04); debian debian linux (Versionen: 7.0; 8.0).
Häufig gestellte Fragen
Wird CVE-2015-2590 aktiv ausgenutzt?
Ja, CVE-2015-2590 wird nachweislich aktiv in der Praxis ausgenutzt. Die Schwachstelle wurde am 2022-03-03 in den CISA Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen, was einen Nachweis aktiver Ausnutzung erfordert, bevor eine Schwachstelle gelistet werden kann. Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt keine spezifische Verbindung zu Ransomware-Kampagnen besteht, bedeutet die bestätigte Ausnutzung, dass Bedrohungsakteure sie für verschiedene bösartige Ziele nutzen. Der EPSS-Score von 61.5% (98.30. Perzentile) unterstreicht die hohe Wahrscheinlichkeit fortlaufender Ausnutzungsaktivität. Organisationen sollten dies als dringendes Sicherheitsproblem behandeln, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert.
Welche Produkte sind von CVE-2015-2590 betroffen?
CVE-2015-2590 betrifft Oracle Java SE. Im Einzelnen wurden folgende Produktversionen als verwundbar identifiziert: oracle jdk (Versionen: 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); oracle jre (Versionen: 1.6.0; 1.7.0; 1.8.0); canonical ubuntu linux (Versionen: 12.04; 14.04; 15.04); debian debian linux (Versionen: 7.0; 8.0); suse linux enterprise debuginfo (Versionen: 11); opensuse opensuse (Versionen: 13.1; 13.2). Organisationen sollten eine gründliche Inventarisierung ihrer Umgebungen durchführen, um alle Installationen der betroffenen Software zu identifizieren. Sowohl Produktionssysteme als auch Entwicklungs- oder Staging-Umgebungen sollten in diese Bewertung einbezogen werden, da jede ungepatchte Instanz einen potenziellen Einstiegspunkt für Angreifer darstellt.
Wie behebe ich CVE-2015-2590?
Wenden Sie das von Oracle bereitgestellte Sicherheitsupdate gemäß dem offiziellen Hinweis an. Der Herstellerhinweis ist verfügbar unter: http://www.oracle.com/technetwork/topics/security/cpujul2015-2367936.html. Stellen Sie sicher, dass alle Instanzen des betroffenen Produkts in Ihrer Umgebung auf eine gepatchte Version aktualisiert werden. Während der Patch-Bereitstellung implementieren Sie kompensierende Kontrollen wie Netzwerkzugangsbeschränkungen und erweiterte Überwachung, um das Ausnutzungsrisiko zu reduzieren. Überprüfen Sie nach der Behebung, ob der Patch erfolgreich angewendet wurde, und prüfen Sie Systemprotokolle auf Indikatoren einer früheren Kompromittierung, da ungepatchte Systeme möglicherweise bereits vor der Behebung angegriffen wurden.
Wie schwerwiegend ist CVE-2015-2590?
CVE-2015-2590 ist mit dem Schweregrad KRITISCH und einem CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 eingestuft. Die Schwachstelle kann über das Netzwerk aus der Ferne ausgenutzt werden, weist eine niedrige Angriffskomplexität auf und erfordert keine Benutzerinteraktion. Die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind alle als Hoch eingestuft, was bedeutet, dass eine erfolgreiche Ausnutzung zur vollständigen Systemkompromittierung führen kann. Die Aufnahme in den CISA KEV-Katalog mit einer Behebungsfrist bis zum 2022-03-24 bestätigt den realen Schweregrad. Der EPSS-Score von 61.5% platziert die Schwachstelle in der 98.30. Perzentile hinsichtlich der Ausnutzungswahrscheinlichkeit.
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