CVE-2014-2817
Microsoft Internet Explorer Privilege Escalation Vulnerability
Beschreibung
CVE-2014-2817 ist eine Rechteeskalations-Schwachstelle im Microsoft Internet Explorer, die es entfernten Angreifern ermöglicht, über eine speziell präparierte Webseite erhöhte Berechtigungen zu erlangen. Indem ein Benutzer auf eine bösartige Webseite gelockt wird, kann ein Angreifer diese Schwachstelle ausnutzen, um Aktionen mit höheren Privilegien auszuführen, als das Sicherheitsmodell des Browsers normalerweise erlaubt. CISA hat CVE-2014-2817 in den Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Das EPSS-Perzentil von 96,2 % zeigt, dass diese Schwachstelle zu den am häufigsten von Angreifern ins Visier genommenen gehört.
KEV-Informationen
CVSS-Score
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnenBetroffene Produkte
| Hersteller | Produkt | Version |
|---|---|---|
| microsoft | internet explorer | 6; 7; 8; 9; 10; 11 |
Mehrere CVSS-Bewertungen
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:R/S:U/C:H/I:H/A:H
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Referenzen
- http://www.securityfocus.com/bid/69092(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- http://www.securitytracker.com/id/1030715(Broken Link, Third Party Advisory, VDB Entry)
- https://docs.microsoft.com/en-us/security-updates/securitybulletins/2014/ms14-051(Patch, Vendor Advisory)
- https://www.cisa.gov/known-exploited-vulnerabilities-catalog?field_cve=CVE-2014-2817(US Government Resource)
Schwachstellentyp
Da CVE-2014-2817 keinem spezifischen CWE zugeordnet wurde, bleibt der zugrunde liegende Schwachstellentyp unspezifiziert. Die Schwachstelle betrifft einen Rechteeskalationsmechanismus im Internet Explorer, der durch manipulierte Webinhalte ausgelöst wird und es Angreifern ermöglicht, die vorgesehenen Sicherheitsgrenzen des Browsers zu umgehen. Dieser Fehlertyp resultiert typischerweise aus unzureichender Zugriffskontrolle oder mangelnder Validierung von Sicherheitskontextwechseln während der Seitenverarbeitung.
Auswirkungsanalyse
CVE-2014-2817 ist aus dem Netzwerk ferngesteuert ausnutzbar und erfordert keine Authentifizierung seitens des Angreifers, allerdings ist eine Benutzerinteraktion notwendig, da das Opfer eine manipulierte Webseite besuchen muss. Bei erfolgreicher Ausnutzung erlangt der Angreifer erhöhte Berechtigungen auf dem Zielsystem, was unbefugten Datenzugriff, die Installation von Schadsoftware und eine dauerhafte Systemkompromittierung ermöglichen kann. Die Rechteeskalation bedeutet, dass der Angreifer die Sicherheitseinschränkungen des Internet Explorers umgehen und Operationen auf der Berechtigungsebene des angemeldeten Benutzers ausführen kann — auf vielen Unternehmenssystemen kann dies administrativen Zugriff einschließen. Das EPSS-Perzentil von 96,2 % bestätigt, dass CVE-2014-2817 eine hochprioritäre Schwachstelle mit nachgewiesener Ausnutzungsaktivität in realen Umgebungen ist.
Exploit-Reifegrad
CISA hat die aktive Ausnutzung von CVE-2014-2817 bestätigt und die Schwachstelle in den Known Exploited Vulnerabilities Katalog mit einer Behebungsfrist bis zum 15. Juni 2022 aufgenommen. Das EPSS-Perzentil von 96,2 % zeigt, dass diese Schwachstelle zu den obersten 4 % aller CVEs in Bezug auf die Ausnutzungswahrscheinlichkeit gehört. Rechteeskalations-Schwachstellen im Internet Explorer wurden sowohl in gezielten Angriffen als auch in breit angelegten Exploit-Kampagnen häufig ausgenutzt, da sie einen zuverlässigen Weg vom webbasierten Erstzugriff zu erhöhten Systemprivilegien bieten.
Behebung
- Installieren Sie alle verfügbaren Sicherheitsupdates von Microsoft für den Internet Explorer gemäß den Herstelleranweisungen. CISAs vorgeschriebene Maßnahme lautet: Updates gemäß Herstelleranweisungen anwenden.
- Migrieren Sie vollständig vom Internet Explorer weg, da Microsoft den Support offiziell eingestellt hat. Wechseln Sie zu einem modernen, unterstützten Browser wie Microsoft Edge, Google Chrome oder Mozilla Firefox.
- Falls der Internet Explorer vorübergehend weiter genutzt werden muss, aktivieren Sie den erweiterten geschützten Modus (Enhanced Protected Mode) und beschränken Sie das Browsing über Gruppenrichtlinien oder Proxy-Konfigurationen auf vertrauenswürdige interne Seiten.
- Setzen Sie Web-Content-Filterung und Intrusion-Prevention-Systeme am Netzwerkperimeter ein, um Exploit-Versuche gegen den Internet Explorer zu erkennen und zu blockieren.
- Setzen Sie das Prinzip der minimalen Rechtevergabe auf allen Endgeräten durch und stellen Sie sicher, dass Benutzer nicht mit administrativen Rechten arbeiten, um die Auswirkungen browserbasierter Rechteeskalationsangriffe zu reduzieren.
Technische Details
CVE-2014-2817 nutzt eine nicht näher spezifizierte Schwachstelle im Microsoft Internet Explorer aus, die es einem entfernten Angreifer ermöglicht, Privilegien über eine manipulierte Webseite zu eskalieren. Der Angriff erfordert, dass das Opfer eine bösartige oder kompromittierte Webseite aufruft, auf der der Browser Inhalte verarbeitet, die die Rechteeskalation auslösen. Die Schwachstelle liegt in der Art, wie Internet Explorer bestimmte Operationen beim Seitenrendering oder der Skriptausführung handhabt, wodurch der Angreifer vom eingeschränkten Browser-Sicherheitskontext auf eine höhere Berechtigungsebene wechseln kann. Da kein spezifisches CWE zugewiesen wurde, bleibt der genaue technische Mechanismus teilweise unbekannt, doch das Verhalten ist konsistent mit Schwachstellen bei der Zugriffskontrolle, die Sicherheitsgrenzenüberschreitungen während komplexer Browser-Operationen ermöglichen.
Häufig gestellte Fragen
Wird CVE-2014-2817 aktiv ausgenutzt?
Ja, CISA hat die aktive Ausnutzung von CVE-2014-2817 bestätigt und die Schwachstelle in den Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog aufgenommen. Das EPSS-Perzentil von 96,2 % bestätigt zusätzlich eine hohe Ausnutzungsaktivität. Organisationen, die betroffene Versionen des Internet Explorers einsetzen, sollten die Behebung als dringende Priorität behandeln.
Welche Produkte sind von CVE-2014-2817 betroffen?
CVE-2014-2817 betrifft den Microsoft Internet Explorer. Obwohl genaue Versionsbereiche in den verfügbaren Daten nicht detailliert angegeben sind, wurde die Schwachstelle in Microsoft-Sicherheitsupdates aus dem Jahr 2014 behoben. Alle damals aktuellen Versionen des Internet Explorers sollten als potenziell verwundbar betrachtet werden.
Wie behebe ich CVE-2014-2817?
Installieren Sie alle verfügbaren Microsoft-Sicherheitsupdates für den Internet Explorer. Noch wichtiger: Migrieren Sie vollständig vom Internet Explorer, da er sein Lebensende erreicht hat. Der Umstieg auf einen modernen Browser beseitigt diese und viele weitere ungepatchte Schwachstellen.
Wie schwerwiegend ist CVE-2014-2817?
CVE-2014-2817 ist eine Rechteeskalations-Schwachstelle mit einem EPSS-Perzentil von 96,2 %, was sie unter die am wahrscheinlichsten ausgenutzten CVEs einreiht. Die Aufnahme in den CISA KEV-Katalog bestätigt die reale Ausnutzung. Die Möglichkeit, über eine manipulierte Webseite Privilegien zu eskalieren, macht sie zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für jede Umgebung, die noch Internet Explorer verwendet.
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