CVE-2013-4810

CRITICAL(9.8)KEVWahrscheinlich ausgenutzt

HP Multiple Products Remote Code Execution Vulnerability

Beschreibung

CVE-2013-4810 ist eine kritische Code-Injection-Schwachstelle, die Hewlett Packard (HP) ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management betrifft. HP ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM) und Application Lifecycle Management ermöglichen entfernten Angreifern die Ausführung beliebigen Codes über ein serialisiertes Objekt. Ein Angreifer kann diese Schwachstelle ohne Authentifizierung über das Netzwerk ausnutzen. CISA hat diese Schwachstelle in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen und damit die aktive Ausnutzung bestätigt. Der EPSS-Score von 90,64% (99,6. Perzentile) weist auf eine deutlich erhöhte Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin.

KEV-Informationen

Hersteller
Hewlett Packard (HP)
Produkt
ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management
Hinzugefügt am
25. März 2022
Fälligkeitsdatum
15. April 2022
Erforderliche Maßnahme
Apply updates per vendor instructions.

CVSS-Score

Vektorstring
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:HIm Rechner öffnen
Angriffsvektor
NETWORK
Angriffskomplexität
LOW
Erforderliche Privilegien
NONE
Benutzerinteraktion
NONE
Scope
UNCHANGED
Vertraulichkeitsauswirkung
HIGH
Integritätsauswirkung
HIGH
Verfügbarkeitsauswirkung
HIGH
Ausnutzbarkeitsscore
3.9
Auswirkungsscore
5.9

CWEs

Betroffene Produkte

HerstellerProduktVersion
hpapplication lifecycle management-
hpprocurve manager3.20; 4.0

Mehrere CVSS-Bewertungen

Quelle: [email protected](Primary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Quelle: 134c704f-9b21-4f2e-91b3-4a467353bcc0(Secondary)
9.8
CRITICAL

CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H

Referenzen

Schwachstellentyp

CWE-94: Unsachgemäße Kontrolle der Code-Generierung ('Code Injection')

Code Injection ist eine Schwachstelle, die auftritt, wenn Software ein Codesegment ganz oder teilweise unter Verwendung von extern beeinflussten Eingaben einer vorgelagerten Komponente konstruiert, aber Spezialelemente, die die Syntax oder das Verhalten des beabsichtigten Codesegments modifizieren könnten, nicht oder nicht korrekt neutralisiert. Anders als Command Injection, die auf Betriebssystem-Shells abzielt, zielt Code Injection auf den Interpreter der Programmiersprache selbst (z. Im Fall von CVE-2013-4810 ermöglicht diese Schwachstelle Angreifern die Kompromittierung von Hewlett Packard (HP) ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management-Systemen.

Weitere Informationen: CWE-94 — Unsachgemäße Kontrolle der Code-Generierung ('Code Injection')

Auswirkungsanalyse

CVE-2013-4810 hat einen CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 (CRITICAL) und stellt ein ernsthaftes Risiko für betroffene Umgebungen dar. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zu vollständige Kompromittierung der Datenvertraulichkeit, vollständige Kompromittierung der Systemintegrität und vollständiger Denial-of-Service führen. Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert mit niedriger Komplexität, was bedeutet, dass die Ausnutzung unkompliziert und zuverlässig wiederholbar ist. Organisationen, die Hewlett Packard (HP) ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management einsetzen, sind einem konkreten Risiko von unbefugtem Zugriff, Datenverlust und Betriebsunterbrechung ausgesetzt, wenn diese Schwachstelle nicht behoben wird.

Exploit-Reifegrad

CVE-2013-4810 ist im CISA Known Exploited Vulnerabilities-Katalog mit einer Behebungsfrist bis 2022-04-15 gelistet, was bestätigt, dass reale Ausnutzung beobachtet wurde. Der EPSS-Score von 90,64% (99,6. Perzentile) zählt diese Schwachstelle zu denjenigen mit der höchsten Ausnutzungswahrscheinlichkeit. Öffentlicher Exploit-Code ist in Schwachstellendatenbanken verfügbar, was die Einstiegshürde für Angreifer senkt und die Dringlichkeit der Behebung erhöht.

Behebung

  1. Pflichtmaßnahme laut CISA KEV: Wenden Sie Updates gemäß den Herstelleranweisungen an. Dies ist die von CISA vorgeschriebene Behebungsmaßnahme und sollte sofort priorisiert werden.
  2. Falls Patches nicht sofort angewendet werden können, beschränken Sie den Netzwerkzugriff auf die Verwaltungsoberflächen der betroffenen ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management-Systeme mittels Firewall-Regeln oder Zugriffskontrolllisten auf vertrauenswürdige administrative Netzwerke.
  3. Überwachen Sie Sicherheitshinweise des Herstellers auf weitere Updates und stellen Sie sicher, dass ein Patch-Management-Prozess für die zeitnahe Bereitstellung vorhanden ist.
  4. Führen Sie eine gründliche Überprüfung der betroffenen Systeme auf Anzeichen einer vorherigen Kompromittierung durch, einschließlich unerwarteter Benutzerkonten, geänderter Konfigurationen und ungewöhnlicher Netzwerkaktivität.
  5. Implementieren Sie Defense-in-Depth-Maßnahmen einschließlich Netzwerksegmentierung, Intrusion-Detection-Systeme und kontinuierlicher Sicherheitsüberwachung für die betroffene Infrastruktur.

Technische Details

CVE-2013-4810 ist über das Netzwerk ohne jegliche vorherige Authentifizierung ausnutzbar. HP ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM) und Application Lifecycle Management ermöglichen entfernten Angreifern die Ausführung beliebigen Codes über ein serialisiertes Objekt. Die Angriffskomplexität ist als niedrig eingestuft, was bedeutet, dass keine speziellen Bedingungen oder Vorbereitungen über den Netzwerkzugriff auf das Ziel hinaus erforderlich sind. Der Geltungsbereich ist unverändert, was bedeutet, dass die Auswirkung auf die verwundbare Komponente beschränkt ist. Der CVSS-3.1-Basiswert von 9.8 spiegelt die Kombination dieser Faktoren und das Potenzial für erhebliche Schäden an betroffenen Systemen wider.

Häufig gestellte Fragen

Wird CVE-2013-4810 aktiv ausgenutzt?

Ja. CISA hat die aktive Ausnutzung bestätigt, indem CVE-2013-4810 in den Known Exploited Vulnerabilities-Katalog aufgenommen wurde. Der EPSS-Score von 90,64% (99,6. Perzentile) weist zusätzlich auf eine hohe Ausnutzungswahrscheinlichkeit hin.

Welche Produkte sind von CVE-2013-4810 betroffen?

CVE-2013-4810 betrifft Hewlett Packard (HP) ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management. Konkret betroffen sind unter anderem hp application lifecycle management, hp procurve manager.

Wie behebe ich CVE-2013-4810?

Wenden Sie Updates gemäß den Herstelleranweisungen an. Stellen Sie sicher, dass Ihre Systeme auf die neueste gepatchte Version aktualisiert sind. Falls eine sofortige Aktualisierung nicht möglich ist, beschränken Sie den Netzwerkzugriff auf die Verwaltungsoberflächen des betroffenen Systems.

Wie schwerwiegend ist CVE-2013-4810?

CVE-2013-4810 hat einen CVSS-3.1-Score von 9.8 (CRITICAL). Dies ist eine kritische Schwachstelle, die mit höchster Priorität behoben werden sollte. Die Schwachstelle ermöglicht nicht authentifizierten entfernten Angreifern die potenzielle Kompromittierung betroffener ProCurve Manager (PCM), PCM+, Identity Driven Manager (IDM), and Application Lifecycle Management-Systeme.

CVSS-Score

9.8
CRITICAL(9.8)

EPSS-Score

EPSS-Score79.00%
EPSS-Perzentil99.6%

Daten

Veröffentlicht16. September 2013
Zuletzt geändert16. Juni 2026
StatusAnalyzed
CVSS-Versionv3.1

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